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8. Januar 2020

Ukulelista und Aktivistin: Geschichten mit und ohne Musik

In den unterschiedlichsten Farben bereist Fartuuna mit ihrer Ukulele singenderweise Origamilabyrinthe, Blumenbeete voller aschfahler Neurosen, die Welten ihrer Lieblingsvideospiele, gönnt sich dann und wann mal eine Fee. Dabei lacht sie schon aus Prinzip lauter. Nicht nur, aber auch dem Alltagsrassismus ins Gesicht. Und, wie sie in einem ihrer Lieder singt, »…das ist auch gut so!« Wenn Fartuuna nicht auf den kleinen, großen und mittelgroßen Bühnen der Republik unterwegs ist, um ukulelisierenderweise zu erzählen, heißt sie Sarah Fartuun Heinze und ist, neben vielen anderen Dingen, Aktivistin. Zum Beispiel als Pressesprecherin für #WannWennNichtJetzt in Brandenburg, eine Kampagne die vor den Wahlen in Sachsen, Brandenburg und Thüringen eine Konzert-&Marktplatztour organisiert, als Teil der Redaktion des politischen Onlinemagazins „FICKO. Magazin für gute Sachen. Und gegen Schlechte.“ oder sie denkt sich in Cottbus Veranstaltungsreihen wie „Von ganz tief unten“ aus, ein kreativer Freiraum irgendwo zwischen Offener Probe, Werkstattpräsentation und Konzert für Menschen mit mehr und mit weniger Bühnenerfahrung.

Bei diesem musikalischen Vortrag wird sie davon erzählen wie es sich als schwäbische Woman of Colour in Cottbus lebt, warum wir es tunlichst unterlassen sollten den Osten rechts liegen zu lassen und wie wir es anstellen uns all dem gemeinsamen zu stellen ohne den Humor zu verlieren.

Bringt, abgesehen von euch, gerne Fragen und/oder Geschichten aus eurer ganz persönlichen Diaspora mit.

Eine Anmeldung ist nicht notwendig, aber früh kommen lohnt sich. Die Veranstaltung findet in der Leokneipe statt.

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