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26. November 2018

Ringvorlesung – Umwelt und Nachhaltigkeit

Start 18 Uhr
90 min. Vorlesungszeit
30 min. Diskussionsrunde

 

 

27.11. Frau Michel-Fabien „Ethik und Nachhaltigkeit“
FHZ, Raum D333

Nachhaltigkeit klingt in unseren Ohren wie eine grüne Ethik. Welche Ethik verfolgen wir eigentlich genau, wenn wir davon sprechen, dass wir nachhaltigen Kaffee verkaufen oder ein nachhaltiges Gebäude planen? – Es wird um die Ethik des Brundtlandberichts, des Drei-Säulen-Modells, der starken und schwachen Nachhaltigkeit sowie auch unterschiedlicher Bewertungstools gehen.

 

04.12. Herr Job „Klima & Ressourcen“
Campus Steinfurt, Raum L5

Professor Job versucht zwei Fragen zu beantworten: Haben moderne Gesellschaften eine wirkliches Problem mit der Energieversorgung? Haben wir Probleme mit der Rohstoffversorgung? Die beiden Fragen laufen auf eine einzige Frage hinaus: Können wir angesichts des Klimawandels unseren westlichen Lebensstil in einer nachhaltigen Weise fortsetzen? Zur Diskussion dieser Fragen, beschreibt Professor Job die historische Entwicklung der Abhängigkeit der Menschheit von Materialien und Ressourcen. Der Lebensstil der westlichen hoch Hightech-Gesellschaften basiert auf einer stetigen Versorgung mit vielfältigen Rohstoffen und Materialien – und dieser Bedarf wächst ständig, umso mehr, wenn man in Betracht zieht, dass auf Gerechtigkeits- und humanitären Gründen diese Rohstoffe und Materialien allen Bewohnern des Planeten zur Verfügung stehen müssen. Man kann also erwarten, dass eine begrenzte Rohstoffversorgung in der nahen Zukunft starke Auswirkungen auf unsere Umwelt, unsere Gesellschaft und insbesondere auf unsere Wirtschaft haben wird. Die Argumentation von Professor basiert auf physikalischen Prinzipien. Zitat von Albert Einstein: „Probleme kann man niemals mit derselben Denkweise lösen, durch die sie entstanden sind.“

 

11.12. Frau Michaelis „Nachhaltige Entwicklung im Rahmen unseres Wirtschafts- und Gesellschaftssystem“
FHZ, Raum D333

„Wir leben in einem kapitalistischen Wirtschaftssystem und der Konsum spielt dabei eine wichtige Rolle. Wirtschaftswachstum hat dazu beitragen, viele Herausforderungen der Menschheit zu lösen. Allerdings hat es auch neue Herausforderungen geschaffen, denen wir im 21. Jahrhundert begegnen müssen.“

 

18.12. Frau Teitscheid „Donut Ökonomie, Gemeinwohlökonomie“
Leonardo-Campus 10, Leo 1

Immer stärker setzt sich die Erkenntnis durch, dass die aktuell gültigen ökonomischen Konzepte Wohlstand nur um den Preis massiver Umweltprobleme und Ungerechtigkeit realisieren können. Insbesondere die Idee des permanenten Wachstums steht in der Kritik.
Zwei bekannte Alternativen zum herrschenden ökonomischen System sollen in dieser Vorlesung diskutiert werden.
Die Donut Ökonomie setzt auf eine neue Bildsprache, die die Ökonomie innerhalb planetarer Grenzen denkt, die Gemeinwohlökonomie versteht sich dagegen als gesellschaftliche Initiative, die durch praktische Orientierung am Gemeinwohl eine Veränderung des ökonomischen Systems anstoßen will.

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