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Ringvorlesung – Umwelt und Nachhaltigkeit

Aktuelles

12. Juli 2018

„Keine Rolle rückwärts machen!“ DGB-Stellungnahme zur Änderung des Hochschulgesetzes

Im Herbst will die NRW-Landesregierung ein neues Hochschulgesetz im Parlament verabschieden. Bis gestern hatten Hochschulen, Studierendenschaften und weitere Organisationen Zeit, Stellungnahmen zum Referentenentwurf des neuen Hochschulgesetzes abzugeben. Einen Teil der Stellungnahmen haben wir euch auf unserer Homepage präsentiert.

Heute stellen wir euch die Stellungnahme des Deutschen Gewerkschaftbundes (DGB) Nordrhein-Westfalen zur Verfügung: Stellungnahme DGB NRW

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„Keine Rolle rückwärts machen!“ DGB-Stellungnahme zur Änderung des Hochschulgesetzes

Im Herbst will die NRW-Landesregierung ein neues Hochschulgesetz im Parlament verabschiedet haben. Bis gestern hatten Hochschulen, Studierendenschaften, akademische Organisationen und weitere Träger öffentlicher Belange Zeit, Stellungnahmen zum sogenannten Referentenentwurf des novellierten Hochschulgesetzes abzugeben. Einen Teil der Stellungnahmen haben wir euch auf unserer Homepage präsentiert.

Heute stellen wir euch die Stellungnahme des Deutschen Gewerkschaftbundes (DGB) Nordrhein-Westfalen zur Verfügung: Stellungnahme DGB NRW

 

Quelle: https://hochschulblog-nrw-dgb.de/node/2994

„Keine Rolle rückwärts machen!“ DGB-Stellungnahme zur Änderung des Hochschulgesetzes

„Bereits im Koalitionsvertrag der schwarz-gelben NRW-Landesregierung zeichnete sich ab, dass ein Rollback in der Hochschulpolitik stattfinden soll. Der vorliegende Referentenentwurf zur Änderung des Hochschulgesetzes sieht Regelungen vor, die politische Gestaltung, demokratische Kontrolle und Mitbestimmung ebenso wie die Verbesserung der Arbeits- und Studienbedingungen nicht befördern und zum Teil erschweren. Der DGB NRW und seine Mitgliedsgewerkschaften treten für substanzielle Verbesserungen der Arbeitsbedingungen auch an den Hochschulen ein. Unsere Kritikpunkte am Referentenentwurf sowie unsere Vorschläge finden sich in der DGB-Stellungnahme (http://nrw.dgb.de/archiv/++co++e4882684-841f-11e8-91e2-52540088cada), die wir dem Ministerium für Kultur und Wissenschaft vorgelegt haben.

Unsere Pressemitteilung sowie einige Artikel zum Thema verlinken wir gerne. Darüber hinaus finden sich unten die Stellungnahmen der Landespersonalrätekonferenzen der wissenschaftlich Beschäftigten und der Landespersonalrätekonferenz der MitarbeiterInnen in Technik und Verwaltung an den Hochschulen in NRW.
Unser Einsatz für offene, demokratische und soziale Hochschulen in gesellschaftlicher Verantwortung geht weiter!

Zur Pressemeldung des DGB NRW: http://nrw.dgb.de/presse-und-social-media/++co++2b88b094-84e3-11e8-a3a0-52540088cada

„Gesetzentwurf: Zurück zur unternehmerischen Hochschule“ von Anne Knauf, DGB NRW: http://www.nds-zeitschrift.de/nds-67-2018/gesetzentwurf-zurueck-zur-unternehmerischen-hochschule.html

„Verlässliche Karrierewege an Hochschulen in NRW durch gezielte Personalentwicklung“ von Berthold Paschert, GEW: https://www.gew-nrw.de/meldungen/detail-meldungen/news/kritik-am-neuen-hochschulgesetz-beim-gew-hochschultag.html

Deutscher Gewerkschaftsbund (DGB)“
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Noch ein Teilergebnis der Hochschulwahlen falsch!

Die peinlichen Pannen bei den Ergebnissen der Hochschulwahlen vom 20.-21.06.2018 reißen scheinbar nicht ab. Das Präsidium der Fachhochschule Münster hat gestern ein weiteres Teilergebnis der Fachbereichsratswahlen des Fachbereichs Oecotrophologie-Facility Management (FB OEF) für ungültig erklärt und die Wiederholung der Wahlen jetzt auch der akademischen Vertreter*innen angeordnet…

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Noch ein Teilergebnis der Hochschulwahlen falsch!

Die peinlichen Pannen bei den Ergebnissen der Hochschulwahlen vom 20.-21.06.2018 reißen scheinbar nicht ab. Das Präsidium der Fachhochschule Münster hat gestern ein weiteres Teilergebnis der Fachbereichsratswahlen des Fachbereichs Oecotrophologie-Facility Management (FB OEF) für ungültig erklärt und die Wiederholung der Wahlen jetzt auch der akademischen Vertreter*innen angeordnet. (Dokument hier)

Nach der Auszählung und der Überprüfung des Wahlergebnisses wegen der Panne um die Ergebnisse der professoralen Vertreter*innen am FB OEF wurde bekannt, dass auch bei den akademischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern jemand abgestimmt hat, der/die nicht abstimmungsberechtigt war.

Das Präsidium der FH stellte wiederum entsprechend fest, dass das Ergebnis dadurch verfälscht ist und ordnete die Wiederholungswahl als Briefwahl an. Die Wahlleiterin Frau Cosfeld hat den (Briefwahlabgabe-) Termin auf den 10.08.2018 12:00 Uhr gelegt, um eine schnelle Wahlwiederholung zu gewährleisten.

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9. Juli 2018

Resolution der Physik-Fachschaften

Im Rahmen der laufenden Hochschulgesetz-Novellierungen in mehreren Bundesländern, wie auch bei uns in Nordrhein-Westfalen, hat die Zusammenkunft aller Physik-Fachschaften (ZaPF) eine Resolution verabschiedet, die wir hier für euch wiedergeben: …

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Resolution der Physik-Fachschaften

Resolution der Zusammenkunft aller Physik-Fachschaften

Zur Novellierung der Hochschulgesetze

Im Rahmen der laufenden Hochschulgesetz-Novellierungen in mehreren Bundesländern hält die ZaPF die folgenden Punkten für besonders relevant und nimmt wie folgt Stellung:

Gremien

Grundsätzlich ist es falsch, wenn eine Statusgruppe in einem demokratischen Gremium automatisch die Mehrheit besitzt. Vielmehr ist es notwendig, dass keine Position übergangen werden kann. Dies kann z.B. durch eine paritätische Zusammensetzung oder ein Statusgruppen-Vetorecht sichergestellt werden. Voraussetzung dafür ist, dass die Teilhaberechte Aller gesetzlich sichergestellt sind und nicht nur optional gewährt werden.

Dass allen Bedenken ernsthaft Rechnung getragen wird, ist Voraussetzung für qualitätsvolle und langfristige Lösungen, die von allen Beteiligten getragen und nicht nur aus Pflicht ausgeführt werden. So zeigt etwa die Erfahrung, dass in Studiengängen, die von Anfang an unter Einbeziehung der Studierenden geplant wurden, Zwangsmaßnahmen wie Anwesenheitspflichten nicht nötig sind.

Es entspricht guter wissenschaftlicher Praxis, argumentativ darüber zu streiten, was richtig und sinnvoll ist. Entscheidungen über reine Mehrheitsabstimmungen übergehen die Möglichkeit, einen Konsens zu finden oder produktiv mit einem unüberbrückbaren Dissens umzugehen.

Personalvertretung

Alle Arbeitnehmer*innen müssen durch eine vollwertige, gesetzlich verankerte Personalvertretung repräsentiert werden, welche derzeit oft für Hilfskräfte/studentische Beschäftigte nicht existiert. Gerade wenn Hochschulen wissentlich oder unwissentlich gegen geltendes Arbeitsrecht verstoßen, brauchen die oftmals prekär angestellten Hilfskräfte/studentische Beschäftigte eine Vertretung, die effektiv gegen Missstände vorgehen kann.

Studienverlaufsvereinbarungen

Zur Entwicklung persönlicher und fachlicher Kompetenzen muss ein selbstverantwortliches und interessengeleitetes Studium ermöglicht sein. Um Willkür bei der Aushandlung der Studienverlaufsvereinbarung und Verschulung im Studium zu verhindern, spricht sich die ZaPF gegen die Ermöglichung von verbindlichen Studienverlaufsvereinbarungen aus.

Die damit indirekt angedrohte Zwangsexmatrikulation legt ein absicherungs- statt entwicklungsorientiertes Studium nahe. Die Drohung mit dem Ausschluss vom Studium untergräbt zudem eine vertrauensvolle Studienberatung, da so keine ehrlich Kommunikation über die wirklichen Probleme von Studierenden möglich ist. Studienverlaufsvereinbarungen sind daher nicht geeignet, Abbrecherquoten positiv zu beeinflussen, und verhindern ein freies Studium, welches auch Blicke über den Tellerrand und Interdisziplinarität ermöglicht. Anstatt Studierende, die unerfreuliche Studienverläufe haben, individuell unter Druck zu setzen, sollten strukturell die Bedingungen verbessert werden.

Gesellschaftliche Verantwortung

Es ist nicht optional, sondern notwendig, dass die Hochschulen einen Beitrag zu einer gerechten, nachhaltigen, friedlichen und demokratischen Welt leisten und ihrer besonderen Verantwortung für eine nachhaltige Entwicklung nach innen und außen nachkommen. Hochschulen müssen in der Position sein, zu Aufklärung über Falschdarstellungen, Kriegsursachen und -profiteure, etc. beizutragen, sowie an – nicht ergriffenen und noch zu entwickelnden – zivilen Möglichkeiten zum Beispiel zur Lösung von Ressourcenkonflikten zu forschen. Dieser Funktion können Hochschulen nur nachkommen, wenn ihre Unabhängigkeit gewahrt ist und ihnen ausreichende Mittel zur Erfüllung dieser Aufgaben zur Verfügung stehen. Insbesondere ist eine Verankerung dieser Aufgaben in den Hochschulgesetzen dafür unabdingbar. Nur so ist sichergestellt, dass die Landesregierungen verbindlich die Verantwortung dafür übernehmen, den Hochschulen die nötigen Rahmenbedingungen zur Verfügung zu stellen. Die Bedeutung wird z.B. daran deutlich, dass die RWTH Aachen vor kurzem ein Drittmitellprojekt abbrach, bei dem es um eine Machbarkeitsstudie für ein Werk für Militärfahrzeuge in der Türkei ging. Sie betonte dabei explizit, dass sie in dieser Entscheidung durch die Friedensklausel im NRW-Hochschulgesetz bestärkt wurde. Eine Streichung dieser Klausel, wie sie momentan geplant ist, bedeutet nicht mehr Freiheit für die Hochschulen, sondern einen erhöhten Druck auch inhumanen Vorhaben zuzuarbeiten. Auch angesichts der strukturellen Unterfinanzierung der Hochschulen bedeutet die Streichung dieser Klausel nicht mehr Freiheit für die Hochschulen, sondern einen erhöhten Druck auch inhumanen Vorhaben zuzuarbeiten.

 

Die Resolution im Original findet ihr hier.

 

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28. Juni 2018

Peinliche Panne: Teilergebnis für ungültig erklärt!

Das Präsidium der Fachhochschule Münster hat gestern ein Teilergebnis der Fachbereichsratswahlen des Fachbereichs Oecotrophologie-Facility Management für ungültig erklärt und die Wiederholung der Wahlen der professoralen Vertreter*innen angeordnet.

Nach der Auszählung der Wahlen vom 20.-21.06.2018 wurde bekannt, dass obwohl es nur 19 stimmberechtigte Professorinnen und Professoren am FB 8 gibt, 20 Stimmzettel abgegeben wurden…

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Peinliche Panne: Teilergebnis für ungültig erklärt!

Das Präsidium der Fachhochschule Münster hat gestern ein Teilergebnis der Fachbereichsratswahlen des Fachbereichs Oecotrophologie-Facility Management für ungültig erklärt und die Wiederholung der Wahlen der professoralen Vertreter*innen angeordnet. (Dokument hier)

Nach der Auszählung der Wahlen vom 20.-21.06.2018 wurde bekannt, dass obwohl es nur 19 stimmberechtigte Professorinnen und Professoren am FB 8 gibt, 20 Stimmzettel abgegeben wurden.

Das Präsidium der FH stellte entsprechend fest, dass das Ergebnis dadurch verfälscht ist und ordnete die Wiederholungswahl als Briefwahl an. Die Wahlleiterin Frau Cosfeld hat den (Briefwahlabgabe-) Termin auf den 13.07.2018 12:00 Uhr gelegt, um eine schnelle Wahlwiederholung zu gewährleisten.

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Letzte StuPa-Sitzung vor der Sommerpause

Heute Abend tagt zum letzten Mal vor der Sommerpause das Studierendenparlament (StuPa) der Fachhochschule Münster. Das hohe Haus kommt um 18:15 Uhr auf dem Leonardo-Campus zusammen und natürlich ist die Sitzung wie immer öffentlich – Zuschauer*innen sind also herzlich willkommen. Auf der Tagesordnung stehen stehen unter anderem folgende Themen: Der AStA-Vorsitzende wird einen Bericht über […]

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Letzte StuPa-Sitzung vor der Sommerpause

Heute Abend tagt zum letzten Mal vor der Sommerpause das Studierendenparlament (StuPa) der Fachhochschule Münster. Das hohe Haus kommt um 18:15 Uhr auf dem Leonardo-Campus zusammen und natürlich ist die Sitzung wie immer öffentlich – Zuschauer*innen sind also herzlich willkommen. Auf der Tagesordnung stehen stehen unter anderem folgende Themen:

Der AStA-Vorsitzende wird einen Bericht über die Aktivitäten des AStA geben und Andreas Fier soll als neuer Referent für Hochschulpolitik bestätigt werden. Außerdem wird der Wahlordnungsänderungsausschuss seinen Abschlussbericht halten, um in anschließenden Tagesordnungspunkten Änderungen an der StuPa-Wahlordnung, der Fachschaftsräte-Wahlordnung und der Urabstimmungsordnung zu empfehlen.

Die Änderungen müssen noch vor der Sommerpause verabschiedet werden, um wirksam zu werden, da in der nächsten Sitzung des Studierendenparlaments am 11. Oktober die Wahlen zum StuPa 2019 und zu den Fachschaftsräten eingeleitet werden. Der Wahltermin ist bereits auf den 20.-22.11.2018 vorterminiert worden.

Sitzungstermin und Sitzungsort: Do. 28.06.2018 // 18:15 Uhr im Gebäude des FB Design, Raum 169, Leonardo-Campus 6 in Münster

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26. Juni 2018

Endergebnisse der Senats-, Fachbereichsrats- und Gleichstellungskommissionswahlen, sowie die Wahlen zu den SHK

Die letzten Ergebnisse der Hochschulgremienwahlen sind veröffentlicht worden – als 2. Teilergebnis.

Jetzt liegen auch die letzten Ergebnisse vor:

  • Senat
  • Gleichstellungskommission
  • SHK-Vertretung Münster
  • SHK-Vertretung Steinfurt
  • Elektrotechnik und Informatik
  • Masch…
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Endergebnisse der Senats-, Fachbereichsrats- und Gleichstellungskommissionswahlen, sowie die Wahlen zu den SHK

Die letzten Ergebnisse der Hochschulgremienwahlen sind veröffentlicht worden – als 2. Teilergebnis.

Jetzt liegen auch die letzten Ergebnisse vor:

  • Senat
  • Gleichstellungskommission
  • SHK-Vertretung Münster
  • SHK-Vertretung Steinfurt
  • Elektrotechnik und Informatik
  • Maschinenbau
  • Architektur
  • Bauingenieurwesen
  • Design
  • Wirtschaft
  • Sozialwesen

Die Ergebnisse aller Wahlen findet ihr hier: Teilergebnisse2.

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22. Juni 2018

Studi-Demo am 23.06. – Worum geht’s?

Wir dürfen uns die Pläne der Landesregierung nicht gefallen lassen! Deshalb geht mit uns auf die Straße und zeigt der Landesregierung, was wir von ihren geplanten Änderungen halten!

Wann? Samstag, 23. Juni 2018, 13:30 Uhr

Wo? Treffen am Schlossplatz

Hier erhaltet ihr die Infos worum es eigentlich geht!

Die Kolleg*innen des AStA der WWU haben für euch das Wichtigste aus dem Eckpunktepapier zum neuen „Hochschulfreiheitsgesetz“ herausgesucht:

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Studi-Demo am 23.06. – Worum geht’s?

Wir dürfen uns die Pläne der Landesregierung nicht gefallen lassen! Deshalb geht mit uns auf die Straße und zeigt der Landesregierung, was wir von ihren geplanten Änderungen halten!

Wann? Samstag, 23. Juni 2018, 13:30 Uhr

Wo? Treffen am Schlossplatz

Hier erhaltet ihr die Infos worum es eigentlich geht!

Die Kolleg*innen des AStA der WWU haben für euch das Wichtigste aus dem Eckpunktepapier zum neuen „Hochschulfreiheitsgesetz“ herausgesucht:

Aufhebung des Verbots von Anwesenheitspflichten
Vorschlag der Landesregierung: „Das derzeitige gesetzliche Verbot von Anwesenheitspflichten wird abgeschafft. Es obliegt der Gemeinschaft von Lehrenden und Lernenden vor Ort Anwesenheit dort vorzusehen, wo sie mit Blick auf den angestrebten Lernerfolg sachgerecht sind, und umgekehrt Anwesenheiten dort nicht anzuordnen, wo sie – wie etwa bei Vorlesungen – offensichtlich keinen Sinn machen.“

Das von der Landesregierung vorgeschlagene neue Hochschulrecht will die tatsächlichen Lebensumstände der Studierenden „sensibel wahrnehmen“. Es ignoriert jedoch, dass das Verbot der Anwesenheitspflicht dafür Sorge trägt, dass Menschen mit Kindern, mit chronischer Krankheit oder Behinderung, die Angehörige pflegen oder die auf Arbeit neben ihrem Studium angewiesen sind, überhaupt studieren können! Die Landesregierung baut damit gezielt Hürden auf! Studierende wissen am besten selbst, wie sie sich ihre Zeit einteilen. Obendrein: Nur durch eine Anwesenheitspflicht wird die Lehre nicht verbessert!

 

Einschränkung studentischer Beteiligung
Vorschlag der Landesregierung:  „Beim Senat soll die Gruppenparität nicht mehr das gesetzliche Regelmodell sein, sondern als Option erhalten bleiben. Im Gegenzug soll die Verpflichtung der Hochschule gestrichen werden, die Interessen der Mitglieder der nichtprofessoralen Gruppen bei den Aufgaben und Kompetenzen des Senats angemessen sicherstellen zu müssen, wenn die Hochschule ihren Senat nicht gruppenparitätisch zusammensetzen möchte. […]“

Hier  wird die studentische Beteiligung an Hochschulen massiv eingeschränkt.  Konkret: Die Gruppenparität im Senat wird nicht länger durch das Hochschulgesetz vorgeschrieben. Eine #DiskussionaufAugenhöhe ist schon jetzt durch die Übermacht professoraler Stimmen nicht möglich. Jetzt soll auch noch die Verpflichtung entfallen, dass Hochschulen Studierende überhaupt in ihre Entscheidungsprozesse einbinden. Ebenso sollen Studienbeiräte nicht mehr verbindlich für die Hochschule sein. Das bedeutet einen Wegfall der einzigen vorgeschrieben Einflussmöglichkeit von Studierenden auf ihre Prüfungsordnungen. Aus unserer Sicht sind diese Änderungen untragbar und atmen den Geist vergangener Jahrzehnte.

 

Abschaffung der SHK-Vertretung
Vorschlag der Landesregierung:  „Die oder der hochschulische Beauftragte für die Belange studentischer Hilfskräfte stellt in einem System der Interessenwahrnehmung mittels der Personalvertretung im Rahmen des Landespersonalvertretungsgesetzes einen Fremdkörper dar. Diese Position soll daher abgeschafft werden.“

Die Vertretung der studentischen Hilfskräfte (SHK) existiert erst seit der letzten Novelle des Hochschulgesetzes im Jahr 2014 und gibt den SHK eine Interessensvertretung. Und das ist richtig so! SHK brauchen eine eigene Interessensvertretung, denn sie arbeiten anders als viele andere Beschäftigte an der Uni oft ohne festgelegte Arbeitszeit und unter schlechten Arbeitsbedingungen. Damit Studierende hier eine niedrigschwellige Anlaufstelle haben, benötigt es weiterhin die SHK-Vertretung!

 

Einführung von Online-Assessments
Vorschlag der Landesregierung:  „Die bestehende Möglichkeit, vor der Einschreibung Online-Self-Assessments zur Reflexion des eigenen, insbesondere schulischen Wissensstands und der fachlichen Anforderungen im angestrebten Studiengang verpflichtend vorzusehen, soll gesetzlich unterstrichen werden. Bei nicht erfolgter Teilnahme sollen die Hochschulen weiterhin die Immatrikulation verweigern dürfen.“

Die Hochschulzugangsberechtigung, das Abitur, auf welchem Weg auch immer erlangt, muss ausreichend sein, um jeden Studiengang studieren zu dürfen! Die geplanten Assessments dienen dazu, Menschen vom Start eines Studiums abzuhalten. Sollte es Defizite geben, sind diese auch nach der Immatrikulation feststellbar. Es liegt an den Hochschulen, durch Einführungsveranstaltungen für ein einheitliches Level zu sorgen. Menschen mit Hochschulzugangsberechtigung muss zugetraut werden, dass diese Schwächen ausbessern und angebotene Veranstaltungen der Hochschulen besuchen.

 

 

Einführung verbindlicher Studienverlaufspläne
Vorschlag der Landesregierung:  „Die bisher bestehenden Möglichkeiten der Studienberatungen werden insofern ergänzt, dass die Hochschulen konkrete Studienverlaufsvereinbarungen mit den Studierenden abschließen dürfen, die einen verbindlicheren Charakter erhalten sollen.“

Die Einführung verbindlicher Studienverlaufspläne nimmt den Studierenden nun vollends die Selbstbestimmung. Es gibt keinen Spielraum, wenn unvorhersehbare Ereignisse Einfluss auf das Studium nehmen und die Vereinbarungen am Ende nicht eingehalten werden können. Diese Regelung beschneidet die Studierende in ihrer Autonomie, was dem aktuellen Trend der Bildungspolitik entspricht. Bildung wird immer mehr auf die Bedürfnisse der Wirtschaft zugeschnitten und entfernt sich weiter von dem gesellschaftlichen Ideal der Bildung als Selbstzweck! Vielmehr bedarf es flächendeckender, freiwilliger Beratungsangebote!

 

 

Quelle: https://www.asta.ms/de/lasst-mich-doch-denken

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Wahlergebnisse der Fachbereichsratswahlen

Die Wahlergebnisse der Fachbereichsratswahlen sind veröffentlicht worden – jedenfalls als Teilergebnis. Die weiteren Ergebnisse folgen in den kommenden Tagen.

Bisher wurden folgende Fachbereiche ausgezählt:

  • Chemieingenieurwesen
  • Energie-Gebäude-Umwelt
  • Oecotrophologie – Facility Manage….
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Wahlergebnisse der Fachbereichsratswahlen

Die Wahlergebnisse der Fachbereichsratswahlen sind veröffentlicht worden – jedenfalls als Teilergebnis. Die weiteren Ergebnisse folgen in den kommenden Tagen.

Bisher wurden folgende Fachbereiche ausgezählt:

  • Chemieingenieurwesen
  • Energie-Gebäude-Umwelt
  • Oecotrophologie – Facility Management
  • Physikalische Technik
  • Gesundheit

Die Ergebnisse findet ihr hier: Teilergebnis1.

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21. Juni 2018

Demo gegen das neue Hochschulgesetz am 23.06.2018

Die schwarz-gelbe Landesregierung, die ihren Wahlkampf maßgeblich mit den Themen Freiheit und Bildung geführt hat, plant tiefgreifende Einschnitte! Eine größere Hochschulfreiheit bedeutet für die Landesregierung nicht mehr Studierfreiheit, sondern Entmündigung der Studierenden. Wichtige Rollen dabei spielen die Abschaffung des Verbots der Anwesenheitspflicht, die Möglichkeit zur Einführung von verbindlichen Studienverlaufsplänen und Online- Self- Assessments sowie die […]

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Demo gegen das neue Hochschulgesetz am 23.06.2018

Die schwarz-gelbe Landesregierung, die ihren Wahlkampf maßgeblich mit den Themen Freiheit und Bildung geführt hat, plant tiefgreifende Einschnitte! Eine größere Hochschulfreiheit bedeutet für die Landesregierung nicht mehr Studierfreiheit, sondern Entmündigung der Studierenden.

Wichtige Rollen dabei spielen die Abschaffung des Verbots der Anwesenheitspflicht, die Möglichkeit zur Einführung von verbindlichen Studienverlaufsplänen und Online- Self- Assessments sowie die mögliche Abschaffung der SHK Vertretung.

Wir dürfen uns das nicht gefallen lassen! Deshalb geht mit uns auf die Straße und zeigt der Landesregierung, was wir von ihren geplanten Änderungen halten!

Du kannst es nicht mehr abwarten? Dann unterschreib unsere Petition unter www.lasstmichdochdenken.ms.
Oder schau mal hier:
https://www.openpetition.de/petition/online/keine-studiengebuehren-in-nrw

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20. Juni 2018

Studentischer Wohnraum: Podiumsdiskussion, 20.06., 18 Uhr

Studentischer Wohnraum – (k)ein Problem für Münster? Gerade zu Beginn des Wintersemesters herrscht in vielen Hochschul-Städten Wohnungsnot. Münster stellt da keine Ausnahme, sondern eher ein extremes Beispiel dar. Vor allen Dingen im kommenden Wintersemester wird sich die Lage in Münster, wegen des Wegfalls mehrerer studentischer Wohneinheiten, massiv verschärfen. So werden der Umzug in eine neue […]

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Studentischer Wohnraum: Podiumsdiskussion, 20.06., 18 Uhr

Studentischer Wohnraum – (k)ein Problem für Münster?

Gerade zu Beginn des Wintersemesters herrscht in vielen Hochschul-Städten Wohnungsnot. Münster stellt da keine Ausnahme, sondern eher ein extremes Beispiel dar. Vor allen Dingen im kommenden Wintersemester wird sich die Lage in Münster, wegen des Wegfalls mehrerer studentischer Wohneinheiten, massiv verschärfen. So werden der Umzug in eine neue Stadt und der soziale Anschluss gerade in den ersten Monaten zu einer Herkulesaufgabe, unter der viele Menschen zu leiden haben. Es mangelt an allen Ecken und Enden an bezahlbarem, studentischen Wohnraum.

Und genau deswegen wollen wir am 20.06.18 um 18 Uhr c.t. im S10 mit Vertreter*innen aus der kommunalen Politik, von der Uni, dem International Office und dem Studierendenwerk über die Problematik auf dem studentischen Wohnungsmarkt in Münster und verschiedene Lösungsansätze und Konzepte diskutieren.

Wir freuen uns auf eine interessante und spannende Debatte mit den folgenden Teilnehmer*innen:

Otto Reiners (Bündnis 90/Die Grünen)
Anke Kohl (International Office)
Eva Mundanjohl (Dezernetin für akademische und studentische Angelegenheiten)
Ludger Steinmann (SPD)
Frank Olivier (Geschäftsführer des Studierendenwerks Münster)

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Wettbewerb zum Thema Diversität

Unsere M U T T E R S T A D T und Gutes Morgen Münster haben noch einen ziemlich coolen Wettbewerb zum Thema Diversität ins Leben gerufen: „Münster – Vielfalt machen“! 2015 wurden über 300 Projekte in Münster ausgezeichnet! Ihr habt eine coole Projektidee hinter der ihr steht? Dann informiert euch hier: http://www.guten-morgen.ms http://bit.ly/2toqoIJ

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Wettbewerb zum Thema Diversität

Unsere M U T T E R S T A D T und Gutes Morgen Münster haben noch einen ziemlich coolen Wettbewerb zum Thema Diversität ins Leben gerufen:

„Münster – Vielfalt machen“!

2015 wurden über 300 Projekte in Münster ausgezeichnet!
Ihr habt eine coole Projektidee hinter der ihr steht?
Dann informiert euch hier:

http://www.guten-morgen.ms
http://bit.ly/2toqoIJ

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18. Juni 2018

Für mehr Wohnraum!

Wir fordern mehr bezahlbaren studentischen Wohnraum in Münster! Und genau deswegen werden wir, als verfasste Studierendenschaft, am 19. Juni ein Protestcamp vor dem Schloss veranstalten, um mit euch zusammen für mehr bezahlbaren Wohnraum zu campen und zu demonstrieren! Getreu dem Motto: Zelten macht Spaß, Wohnen noch mehr! ab 16:00: Workshops zur konkreten Wohnsituation in Münster […]

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Für mehr Wohnraum!

Wir fordern mehr bezahlbaren studentischen Wohnraum in Münster!

Und genau deswegen werden wir, als verfasste Studierendenschaft, am 19. Juni ein Protestcamp vor dem Schloss veranstalten, um mit euch zusammen für mehr bezahlbaren Wohnraum zu campen und zu demonstrieren!

Getreu dem Motto: Zelten macht Spaß, Wohnen noch mehr!

ab 16:00: Workshops zur konkreten Wohnsituation in Münster

18:00 – 18:30: Offizielle Begrüßung und kurze Reden von Vertreter*innen der Studierendenschaft, des Studierendenwerks

18:30 – 19:00: Poetry Slam

19:30 – 22:00: Musik von Lisarrr, The Fous und Annies Style

ab 22:00: DJ*anes

Für euer leibliches Wohl ist mit einem vielfältigen Getränkeangebot und einem Foodtruck von elbén (https://www.facebook.com/elben.ms/) natürlich auch gesorgt. Außerdem könnt ihr euch auf eine Beutel-Spray-Aktion, ein Glücksrad, verschiedene Infostände und vieles mehr freuen!

Warum es notwendig ist zu protestieren:

Gerade zu Beginn des Wintersemesters herrscht in vielen Hochschul-Städten Wohnungsnot. Münster stellt da keine Ausnahme, sondern eher ein extremes Beispiel dar. Vor allen Dingen im kommenden Wintersemester wird sich die Lage in Münster, wegen des Wegfalls mehrerer studentischer Wohneinheiten, massiv verschärfen. Studierende müssen in Teilen über weite Strecken pendeln, kommen behelfsmäßig bei Freund*innen oder Verwandten unter oder zahlen horrende Mieten, die sie sich eigentlich nicht leisten können. Zudem existieren teilweise über Monate Notunterkünfte in anderen Wohnheimen, in denen Neu-Münsteraner*innen dicht an dicht auf wenigen Quadratmetern ihr erstes Semester erleben dürfen, bis die Warteschlange für das gewünschte Wohnheim kürzer geworden ist oder das 25. WG-Casting dann doch endlich erfolgreich war.
So werden der Umzug in eine neue Stadt und der soziale Anschluss gerade in den ersten Monaten zu einer Herkulesaufgabe, unter der viele Menschen zu leiden haben. Es mangelt an allen Ecken und Enden an bezahlbarem, studentischen Wohnraum.

Was wir fordern:

– Den dringend benötigten Bau neuer Studi-Wohnheime!
– Die Renovierung alter, sanierungsbedürftiger Wohnheime ohne Kostenumlage auf den Mietpreis!
– Die Angleichung der Durchschnittsmiete der Wohnheime der Studierendenwerke an die BAföG- Wohnpauschale!
– Die vollständige Ausfinanzierung der Studierendenwerke durch das Land NRW!
– Die Schaffung von (vorübergehenden) Unterbringungsmöglichkeiten für Studierende zum Wintersemester, um den Wegfall der 700 Wohnheimplätze zumindest teilweise auszugleichen!

Eure ASten der Uni, FH und KatHo

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14. Juni 2018

Neues von Arbeiterkind.de

Am Samstag ist übrigens das „ArbeiterKind.de kennenlernen“ – Workshop! WANN?: 10-17 Uhr WO?: Seminarraum S055 im Schloss, Schloßplatz 2 ArbeiterKind.de ist… …Deutschlands größte zivilgesellschaftliche Organisation (mit 6.000 ehrenamtlichen Mentoren & Mentorinnen) für Studierende der ersten Generation. Sie ermutigen Schülerinnen und Schüler zum Studium, erleichtern ihnen den Einstieg und begleiten sie auf dem Weg zum Studienabschluss […]

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Neues von Arbeiterkind.de

Am Samstag ist übrigens das „ArbeiterKind.de kennenlernen“ – Workshop!

WANN?: 10-17 Uhr
WO?: Seminarraum S055 im Schloss, Schloßplatz 2

ArbeiterKind.de ist…

…Deutschlands größte zivilgesellschaftliche Organisation (mit 6.000 ehrenamtlichen Mentoren & Mentorinnen) für Studierende der ersten Generation.
Sie ermutigen Schülerinnen und Schüler zum Studium, erleichtern ihnen den Einstieg und begleiten sie auf dem Weg zum Studienabschluss und Berufseinstieg.

Inhalte des Workshops:
– Vorstellung der gemeinnützigen Organisation „ArbeiterKind.de“
– Engagementmöglichkeiten bei ArbeiterKind.de
– Rollenverständnis als Mentorin/Mentor
– Reflexion der eigenen Bildungsgeschichte
– Einführung in die Methode des Storytelling

Hier könnt ihr euch anmelden

http://bit.ly/2JRMf5l

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13. Juni 2018

Positionspapier der BauFaK zum neuen Hochschulgesetz

Die 91. BauingenieurFachschaftenKonferenz (BauFaK) in Magdeburg hat sich im Rahmen eines Arbeitskreises mit der geplanten Novellierung des Hochschulgesetzes in NRW befasst. Der Arbeitskreis setzte sich aus Studierendenvertreter_innen der Hochschulen NordrheinWestfalens und des übrigen deutschsprachigen Raumes zusammen. Die BauFaK steht den veröffentlichten Eckpunkten der Novellierung kritisch gegenüber…..

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Positionspapier der BauFaK zum neuen Hochschulgesetz

Die 91. BauingenieurFachschaftenKonferenz (BauFaK) in Magdeburg hat sich im Rahmen eines Arbeitskreises mit der geplanten Novellierung des Hochschulgesetzes in NRW befasst. Der Arbeitskreis setzte sich aus Studierendenvertreter_innen der Hochschulen NordrheinWestfalens und des übrigen deutschsprachigen Raumes zusammen. Die BauFaK steht den veröffentlichten Eckpunkten[1] der Novellierung kritisch gegenüber.
Aufbauend auf dem Positionspapier des AStAs der RWTH Aachen University[2], welchem sich die BauFaK anschließt, haben sich folgende Kritikpunkte ergeben. Die geplanten Änderungen sollen zu einem erfolgreichen Studium führen. Für die BauFak gehört neben dem Abschluss das Erlangen weiterer Kompetenzen zu einem erfolgreichen Studium. Hierunter fallen beispielsweise hochschulpolitisches und ehrenamtliches Engagement, Persönlichkeitsentwicklung und Soft Skills. Nicht entscheidend ist hierbei ein Studienabschluss innerhalb der Regelstudienzeit. Die aus den Eckpunkten hervorgehenden Änderungen führen unserer Meinung nach zu keiner Verbesserung und somit nicht zum gewünschten Ergebnis.
Die veröffentlichten Eckpunkte sehen vor, die verpflichtende Aufnahme der Zivilklausel in den Grundordnungen zu streichen. Alleine wegen seiner Vergangenheit und der historischen Verantwortung Deutschlands besteht die Pflicht der Hochschulen nach den Grundsätzen Frieden, Demokratie und Nachhaltigkeit zu lehren, forschen und handeln. Aus Sicht der BauFaK reicht die Friedensordnung des Grundgesetzes nicht aus, um die Bedeutung der Grundsätze abzubilden. Die aktuell auferlegte Auseinandersetzung mit dieser Thematik sorgt außerdem für eine Bewusstseinsbildung in den Hochschulen.
Des Weiteren sieht die Änderung eine massive Einschränkung der demokratischen Mitbestimmung der Studierendenschaft und nichtprofessoraler Angestellten der Hochschulen vor. Die Gruppenparität und verpflichtende Berücksichtigung der Interesse aller beteiligten Gruppen im Senat stellt sicher, dass weder die Studierenden noch Angestellten in wichtigen Entscheidungen der Hochschule übergangen werden. Kombiniert mit der geplanten, ersatzlosen Streichung der obligatorischen Studienbeiräte, führt dies zu einer kompletten Entmündigung der Studierenden in der Mitgestaltung der Lehre, wie der AStA der RWTH Aachen University bereits scharf kritisierte. Die BauFaK schließt sich dieser Kritik uneingeschränkt an und fordert die Beibehaltung und Stärkung der Position der Studierenden in diesen Gremien.
Als Abschaffung einer gesetzlichen Interessenvertretung verstehen wir die geplante Auflösung der Vertretung für die Belange studentischer Hilfskräfte. Diese gelten nach §5 des Landespersonalvertretungsgesetzes explizit nicht als Beschäftigte, daher ist diese Rechtsgrundlage, entgegen dem Vorschlag des Ministeriums, nicht auf sie anzuwenden. Die Bezeichnung der Beauftragten als „Fremdkörper“ [sic!] zeigt die fehlende Anerkennung dieser Positionen von Seiten des Ministeriums.
Bereits auf der 85. BauFaK wurde die Thematik der Anwesenheitspflicht diskutiert und dazu Stellung bezogen[3]. Die Aufhebung des Verbotes widerspricht den Interessen der Studierenden und schränkt sie in ihrer Autonomie immens ein. Auch die Einführung von Studienverlaufsvereinbarungen sieht die BauFaK als kritisch an. Individualverträge zwischen Hochschulen und Studierenden benötigen einen klaren rechtlichen Rahmen zur Berücksichtigung von Ausnahmefällen, um Ungleichbehandlungen auszuschließen. Dieser ist unserer Meinung nach nicht abbildbar. Aus diesem Grund lehnt die BauFaK die oben genannten Änderungsvorschläge entschieden ab.
Das ministerielle Zurückbehaltungsrecht hinsichtlich eines Teils des staatlichen Zuschusses (§76 Abs. 6 HG) ist die Möglichkeit des Landes, Fehlverhalten von Hochschulen zu sanktionieren. Die BauFaK unterstützt die konstruktive Zusammenarbeit der Hochschulen und des Landes, sieht dieses Recht jedoch als notwendige Möglichkeit in Extremfällen an. Diese Extremfälle sollten kritisch betrachtet und vorab festgelegt werden, sodass ein Missbrauch des Zurückhaltungsrechtes ausgeschlossen werden kann. Die Definition der Fälle muss in Zusammenarbeit mit den Hochschulen entstehen.
Die grundsätzliche Idee der Weiterentwicklung der hochschulischen Reformmodelle in Form einer Experimentierklausel sieht die BauFaK als positiv an. Allerdings ist der rechtliche Rahmen zur Bestimmung, Umfang und Konsequenzen in den vorhandenen Informationen nicht definiert, sodass wir der Einführung dieser Klausel zum jetzigen Zeitpunkt nicht zustimmen können.
Abschließend lassen sich der Abbau von Bürokratie und die individuelle Unterstützung von Studierenden in Form von freiwilliger Beratung als sehr positiv bewerten. Das Plenum der 91. BauFaK fordert eine frühe Einbindung aller Interessensvertreter_innen in die Vorbereitung des Gesetzesentwurfes, um eine konstruktive Zusammenarbeit zu fördern und Missverständnisse zu vermeiden.

04.06.2018

Ständiger Ausschuss der BauingenieurFachschaftenKonferenz (BauFaK):
Lars Bornwasser
(Fachhochschule Aachen)
Patrick Jäger
(HTW Dresden)
Maike Laurenz
(Hochschule Bochum)
Abd El Hamid Lashin
(Technische Universität Wien)

 

[1] https://www.mkw.nrw/fileadmin/Medien/Dokumente/Hochschule/Eckpunkte_HG.pdf
[2] https://www.asta.rwthaachen.de/media/medien/positionspapiernovellierunghochschulgesetz_44a6f.pdf
[3] http://dokumente.baufak.de/ergebnisse/Positionspapier%20Anwesenheitspflicht.pdf

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12. Juni 2018

Neues vom Studierendenwerk

Das Studierendenwerk bietet euch diesen Juli wieder drei großartige Veranstaltungen an! >>>>>> Am 4.Juli im Viva Campus Café wird das Theaterstück „Fando & Lis“ aufgeführt. >>>>>> „Erwecke die Göttin in dir“ – der Wildnis Frauenkreis am 28. Juli an der Steinfurter Straße >>>>>> Der Schnupperkurs „Wildnispädagogik“ mit Outdoor-Übernachtung vom 13.-14. Juli!

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Am 4.Juli im Viva Campus Café wird das Theaterstück „Fando & Lis“ aufgeführt.

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