0251 836499-1
 

18. Juni 2018

Für mehr Wohnraum!

Wir fordern mehr bezahlbaren studentischen Wohnraum in Münster!

Und genau deswegen werden wir, als verfasste Studierendenschaft, am 19. Juni ein Protestcamp vor dem Schloss veranstalten, um mit euch zusammen für mehr bezahlbaren Wohnraum zu campen und zu demonstrieren!

Getreu dem Motto: Zelten macht Spaß, Wohnen noch mehr!

ab 16:00: Workshops zur konkreten Wohnsituation in Münster

18:00 – 18:30: Offizielle Begrüßung und kurze Reden von Vertreter*innen der Studierendenschaft, des Studierendenwerks

18:30 – 19:00: Poetry Slam

19:30 – 22:00: Musik von Lisarrr, The Fous und Annies Style

ab 22:00: DJ*anes

Für euer leibliches Wohl ist mit einem vielfältigen Getränkeangebot und einem Foodtruck von elbén (https://www.facebook.com/elben.ms/) natürlich auch gesorgt. Außerdem könnt ihr euch auf eine Beutel-Spray-Aktion, ein Glücksrad, verschiedene Infostände und vieles mehr freuen!

Warum es notwendig ist zu protestieren:

Gerade zu Beginn des Wintersemesters herrscht in vielen Hochschul-Städten Wohnungsnot. Münster stellt da keine Ausnahme, sondern eher ein extremes Beispiel dar. Vor allen Dingen im kommenden Wintersemester wird sich die Lage in Münster, wegen des Wegfalls mehrerer studentischer Wohneinheiten, massiv verschärfen. Studierende müssen in Teilen über weite Strecken pendeln, kommen behelfsmäßig bei Freund*innen oder Verwandten unter oder zahlen horrende Mieten, die sie sich eigentlich nicht leisten können. Zudem existieren teilweise über Monate Notunterkünfte in anderen Wohnheimen, in denen Neu-Münsteraner*innen dicht an dicht auf wenigen Quadratmetern ihr erstes Semester erleben dürfen, bis die Warteschlange für das gewünschte Wohnheim kürzer geworden ist oder das 25. WG-Casting dann doch endlich erfolgreich war.
So werden der Umzug in eine neue Stadt und der soziale Anschluss gerade in den ersten Monaten zu einer Herkulesaufgabe, unter der viele Menschen zu leiden haben. Es mangelt an allen Ecken und Enden an bezahlbarem, studentischen Wohnraum.

Was wir fordern:

– Den dringend benötigten Bau neuer Studi-Wohnheime!
– Die Renovierung alter, sanierungsbedürftiger Wohnheime ohne Kostenumlage auf den Mietpreis!
– Die Angleichung der Durchschnittsmiete der Wohnheime der Studierendenwerke an die BAföG- Wohnpauschale!
– Die vollständige Ausfinanzierung der Studierendenwerke durch das Land NRW!
– Die Schaffung von (vorübergehenden) Unterbringungsmöglichkeiten für Studierende zum Wintersemester, um den Wegfall der 700 Wohnheimplätze zumindest teilweise auszugleichen!

Eure ASten der Uni, FH und KatHo

zurück