0251 836499-1
 
youtube

Semesterticket

Vorstudienbescheinigung zum Downloaden

Hier <– bekommt ihr die Vorstudienbescheinigung für Studierende mit Vorkursen etc.

Wie bekomme ich das Semesterticket?

Zunächst müsst ihr zur Einschreibung oder zur Rückmeldung den kompletten Semesterbeitrag überweisen. Die PDF-Datei mit dem Semesterticket ist ab einen Monat vor Semesterbeginn (also ab dem 01.08. bzw. 01.02.) für euch online über das myFH-Portal verfügbar. Dieses PDF-Dokument lässt sich ausdrucken oder einfach auf euren PC, euer Smartphone oder Tablet laden.

Eine detaillierte Beschreibung mit Bildern und Hinweisen, wie du an dein Ticket kommst, findest du hier auf den Seiten der DVZ: https://confluence.fh-muenster.de/display/howto/Mein+Semesterticket

Wie seit jeher ist das Semesterticket nur mit Legitimation durch einen Lichtbildausweis gültig. Das Mitführen der FH Card ist nicht nötig.

Wie lange ist das Ticket gültig?

Das Ticket ist ein Semester lang gültig. Danach funktioniert der QR-Code nicht mehr.

Ihr könnt das Ticket aber bereits einen Monat vor Semesterbeginn (also ab dem 01.08. bzw. 01.02.) ausdrucken bzw. abspeichern.

Wo und in welchen Verkehrsmitteln gilt das Ticket?

Das Semesterticket gilt in allen Nahverkehrsmitteln, die für Verkehrsverbünde oder -gemeinschaften innerhalb von Nordrhein-Westfalen fahren und in allen Bussen und Bahnen im Stadtgebiet von Osnabrück.

Der Geltungsbereich des NRW-Tickets als Übersichtskarte:

 

Im Klartext: Ihr könnt alle Busse, Straßen-, S-, U- und Schwebe-Bahnen sowie die Züge des Nahverkehrs (RE, RB) in ganz NRW und Osnabrück nutzen, sofern sie einen nordrhein-westfälischen Verbund- oder Gemeinschaftstarif verwenden. Nicht erlaubt sind somit zuschlagspflichtige Züge wie IC, ICE, EC, Thalys.
Leider gilt das Semesterticket auch nicht in einigen Nachtbussen, wie z.B. im Raum Bielefeld, weil diese nicht dem Gemeinschaftstarif angehören, sondern “Sonderbusse” sind. (Wenn es diesbezüglich mal Probleme gibt, könnt ihr euch gerne hier im Büro melden.)
Zusätzlich ist es möglich mit dem Semesterticket der Fachhochschule Münster bestimmte Bahn-Strecken zu fahren, die nicht in NRW sind:

Münster – Osnabrück

Gronau – Enschede

Rheine – Lingen (nicht jedoch von Rheine nach Bad Bentheim)

Lügde – Hameln

Vlotho – Hameln

Ibbenbüren-Laggenbeck – Bünde (Westf.)

Lengerich (Westf.) – Osnabrück Hbf

Osnabrück Hbf – Halen (bei Lotte)

Westbarthausen – Osnabrück Hbf

Au (Sieg) – Niederschelden Nord

Betzdorf (Sieg) – Struthütten

Was ist bei der Nutzung zu beachten?

Ihr habt die Möglichkeit das Ticket bequem zu Hause auszudrucken und/oder es auf dem Smartphone o.ä. abzuspeichern. Bei Kontrollen in Bus und Bahn zeigt ihr einfach euer mobiles Gerät oder den Ausdruck als Fahrkarte vor. Wichtig ist, dass ihr immer den passenden gültigen Lichtbildausweis bei euch führt, damit sichergestellt ist, dass es sich auch um euer Ticket handelt.

Kann ich noch jemanden mitnehmen?

In den Bussen und Bahnen in den Städten Münster und Hamm, sowie in den Kreisen Steinfurt, Warendorf, Coesfeld, Borken, Unna und Soest könnt ihr werktags ab 19 Uhr, am Wochenende und feiertags ganztägig ein Fahrrad und eine weitere Person mit Fahrrad kostenlos mitnehmen.

Außerdem darf man in den genannten Städten und Kreisen in Bus und Bahn den ganzen Tag drei Kinder (6-14 Jahre) kostenlos mitnehmen. Unabhängig von den Semesterticket-Bestimmungen ist es grundsätzlich so, dass Kinder unter 6 Jahren sowieso kostenlos befördert werden.

Weiterhin gilt natürlich, dass das Ticket nicht übertragbar ist, das heißt, nur ihr selbst dürft mit eurem Ticket fahren.

Wie ist das mit dem Nachtbuszuschlag?

Der Nachtbuszuschlag, den ihr in Bussen in den Städten Münster und Hamm, sowie den Kreisen Warendorf, Coesfeld, Steinfurt, Borken, Unna, Soest, Hochsauerlandkreis und Märkischer Kreis sowieso nicht zahlen müsst, entfällt auch für die Person oder das Kind, die oder das euch begleitet. In anderen Städten oder Kreisen müsst ihr einen Nachtbuszuschlag, sofern er erhoben wird, zahlen.

Wichtig: In einigen Kreisen und Städten außerhalb des Münsterlands kann es vorkommen, dass das Semesterticket im Nachtbus an sich nicht gilt, wie z.B. in Bielefeld. Das liegt daran, dass die dortigen Nachtbusse nicht zum sogenannten Gemeinschaftstarif gehören, sondern eine Art „Sonderbusse“ sind. Hier muss der komplette Preis entrichtet werden. (Wenn es diesbezüglich mal Probleme gibt, könnt ihr euch gerne hier im Büro melden.)

Ich habe mein Ticket vergessen bzw. verloren, was nun?

Wenn ihr euer Semesterticket weder digital, noch ausgedruckt bei euch habt und kontrolliert werdet, solltet ihr so bald wie möglich euer Ticket und die Zahlungsaufforderung dem befördernden Unternehmen (Bahn- oder Busunternehmen) vorlegen. Dann müsst ihr nur eine Bearbeitungsgebühr (ca. 8,- €) bezahlen. Diese ist erheblich günstiger als die 60,- € fürs Fahren ganz ohne Ticket.

 

Gibt es ein Semesterticket für Zweithörer*innen?

Nein.

Ich möchte das Semesterticket nicht nutzen…

Da lässt sich leider nicht viel machen…

Das Semesterticket wird über die Solidargemeinschaft aller Studierenden finanziert. Wenn einzelne oder mehrere Studierenden diese Solidargemeinschaft verlassen würden, wäre das Semesterticket unfinanzierbar und müsste aufgegeben werden.

Es gibt aber einige wenige Gründe, wann man die Kosten dafür erstattet bekommt. Das Semesterticket einfach nur nicht nutzen zu wollen, ist leider kein ausreichender Grund.

Es gibt immer wieder mal Studierenden, denen das Semesterticket nicht gefällt und die die Zahlung dafür verweigern möchten. Dazu muss man folgendes wissen:

Das Bundesverwaltungsgericht entschied am 12. Mai 1999 (BVerwG 6 C 14.98 und 6 C 10.98), dass eine Studierendenschaft, die als Körperschaft des öffentlichen Rechts mit Pflichtmitgliedschaft verfasst ist, die Kompetenz hat, durch Abstimmung in einer Urabstimmung ein Semesterticket einzuführen. Verfassungsbeschwerden gegen diese Urteile wurden vom Bundesverfassungsgericht nicht zur Entscheidung angenommen (BVerfG, 1 BvR 1510/99 https://www.bverfg.de/entscheidungen/rk20000804_1bvr151099.html und 1 BvR 1410/99 (https://www.bverfg.de/entscheidungen/rk20000804_1bvr141099.html)). Angesichts der „ausbildungsbedingten finanziellen Bedürftigkeit“ der Studierenden und der hohen Fahrtkosten diene das Semesterticket der Verbesserung der sozialen Situation der Studierenden. Die Tauglichkeit des Semestertickets sei an den Vorteilen für die Gesamtheit der Studierenden zu messen. Die zwangsweise Beteiligung aller Studierenden trage maßgeblich zum erreichten Umfang der Vergünstigung bei. Das Bundesverfassungsgericht würdigt dabei ausdrücklich, dass „die Verbesserung der Umweltbedingungen, die Entspannung der Parkplatzsituation und die Möglichkeit das Ticket zu Freizeitzwecken zu nutzen im Prinzip allen Studierenden zugute kommt“.

Ich möchte mir den Ticketbeitrag erstatten lassen…

Du kannst dir den Beitrag für das Semesterticket erstatten lassen, wenn du den Antrag rechtzeitig (vollständig) stellst und du die entsprechenden Gründe dafür nachweisen kannst. Dazu füllst du einfach das Online-Erstattungsformular des AStA aus und fügst die geforderten Nachweise bei.

Erstattungsformular
Der Erstattungsantrag kann über diesen Link gestellt werden:

Das Rückerstattungsformular findet ihr hier.

Erstattungsgründe
Für die Rückerstattung muss einer der folgenden Sachverhalte vorliegen:
Von der Zahlung des Semesterticketbeitrags sind Studierende befreit, die sich im Rahmen ihres Studiums (wegen Praktikum oder Auslandssemester, etc.) nachweislich länger als vier Monate während des laufenden Semesters außerhalb des Geltungsbereichs des lokalen Semestertickets befinden. Eine Abwesenheit aus rein persönlichen Gründen ist leider kein ausreichender Grund. Studierende, die einen Online-Studiengang absolvieren, sind ebenfalls wegen Abwesenheit befreit.

Ebenfalls von der Zahlung des Ticket-Beitrags befreit sind Studierende, die im Besitz eines gültigen Schwerbehindertenausweises sind und gemäß § 145 SGB IX mit einer Wertmarke unentgeltlich im öffentlichen Personennahverkehr befördert werden.

Studierende, die spätestens 45 Tage nach Semesterbeginn (also 15.10. bzw. 14.04.) gegenüber dem AStA nachweisen, dass sie für das laufende Semester aus irgendeinem Grund beurlaubt sind oder exmatrikuliert wurden, können ebenfalls eine Erstattung beantragen. Bei vorzeitiger Exmatrikulation erstattet das Service Office für Studierende den Semesterticketbeitrag zusammen mit den anderen erstattungsfähigen Beiträgen.

Fristen
Die Frist einen Antrag auf Erstattung zu stellen beträgt 45 Tage nach Semesterbeginn, also im Sommersemester bis zum 14. April und im Wintersemester bis zum 15. Oktober. Alle Unterlagen müssen bis zu diesem Datum vollständig vorliegen, sonst wird er wegen Fristablauf abgelehnt.

Eine Erstattung nach Fristende ist leider ausgeschlossen!
Eine Erstattung mit Einreichung weiterer Unterlagen nach Fristende ist ausgeschlossen!
Eine Erstattung aus anderen Gründen, als den hier genannten Fällen, ist leider ebenfalls ausgeschlossen!