0251 836499-1
 

Sozialberatung fällt vom 07.09. bis zum 20.09. aus!

Das Büro der AStA-Sozialberatung hat von Montag, dem 07.09. bis einschließlich Sonntag, den 20.09. geschlossen. Am Montagmorgen, den 21.09. ab 9:00 Uhr ist die Sozialberaterin dann wieder für euch da!

Anmeldung Sprachkurse

 

Einverständnis der Kontoinhaberin bzw. des Kontoinhabers <- HIER KLICKEN!

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Informationsportal für die neuen Sprachkurse des Wintersemesters 20/21

Die Sprachkurse werden aufgrund von Corona-Maßnahmen online stattfinden.
Die neuen Sprachkurse des AStA werden gemeinschaftlich mit Inlingua ausgeführt. Sobald sich sieben Studierende für eine Sprache anmelden kann der Kurs stattfinden. Maximal können 15 Studierende an einem Kurs teilnehmen.
Wählt aus 28 Sprachen!
Folgende Sprachen werden angeboten:
  • – Albanisch, Arabisch,
  • – Bulgarisch,
  • – Chinesisch,
  • – Dänisch, Deutsch als Fremdsprache,
  • – Englisch,
  • – Flämisch, Französisch
  • – Griechisch
  • – Indonesisch, Italienisch
  • – Japanisch
  • – Koreanisch, Kroatisch
  • – Litauisch
  • – Niederländisch, Norwegisch
  • – Polnisch, Portugiesisch
  • – Rumänisch, Russisch
  • – Schwedisch, Spanisch
  • – Thailändisch, Tschechisch, Türkisch

Aktueller Status der Kursanmeldung 

Diese Tabelle zeigt die aktuellen Anmeldezahlen der Sprachkurse. Ihr könnt euch aber für einen Kurs für (fast) jede lebende Sprache anmelden, wenn es sieben Teilnehmer*innen gibt, kann der Kurs stattfinden.

Der genaue Stand der Anmeldungen in Spanisch, Englisch, Italienisch und Französisch kann aufgrund der Zeit variieren, die die Studierenden für die Ablegung der Einstufungstests und die Diskussion der Ergebnisse benötigen.

Bis jetzt gibt es für folgende Sprachen Anmeldungen:

Sprache Tag Datum Uhrzeit Teilnehmende

(min 7)

voraussichtlicher Preis

Niederländisch A1 Di & Do 06.10.2020 bis 24.11.2020 18:15 bis 19:45 15/15 (82,34 eur)
Chinesisch A1 Di & Do 06.10.2020 bis 24.11.2020 18:15 bis 19:45 1/15
Japanisch A1 Di & Do 06.10.2020 bis 24.11.2020 18:15 bis 19:45 14/15 (87,86 eur)
Indonesisch A1 Di & Do 06.10.2020 bis 24.11.2020 18:15 bis 19:45 1/15
Norwegisch A1 Di & Do 06.10.2020 bis 24.11.2020 18:15 bis 19:45 1/15
Brasilianisch A1 Di & Do 06.10.2020 bis 24.11.2020 18:15 bis 19:45 3/15
Koreanisch A1 Di & Do 06.10.2020 bis 24.11.2020 18:15 bis 19:45 3/15
Koreanisch A2 Di & Do 06.10.2020 bis 24.11.2020 18:15 bis 19:45 2/15
Arabisch A1 Di & Do 06.10.2020 bis 24.11.2020 18:15 bis 19:45 15/15 (82,34 eur)
Spanisch A1 Di & Do 06.10.2020 bis 24.11.2020 18:15 bis 19:45 15/15 (82,34 eur)
Spanisch A2 Di & Do 06.10.2020 bis 24.11.2020 18:15 bis 19:45 8/15 (150 eur)
Spanisch B1 Di & Do 06.10.2020 bis 24.11.2020 18:15 bis 19:45 14/15 (87,86 eur)
Russisch A1 Di & Do 06.10.2020 bis 24.11.2020 18:15 bis 19:45 6/15
Kroatisch A1 Di & Do 06.10.2020 bis 24.11.2020 18:15 bis 19:45 1/15
Portugiesisch A1 Di & Do 06.10.2020 bis 24.11.2020 18:15 bis 19:45 1/15
Dänisch A1 Di & Do 06.10.2020 bis 24.11.2020 18:15 bis 19:45 1/15
Polnisch A2 Di & Do 06.10.2020 bis 24.11.2020 18:15 bis 19:45 1/15
Italianisch A1 Di & Do 06.10.2020 bis 24.11.2020 18:15 bis 19:45 15/15 (82,34 eur)
French A2 Di & Do 06.10.2020 bis 24.11.2020 18:15 bis 19:45 4/15
Englisch A2 Di & Do 06.10.2020 bis 24.11.2020 18:15 bis 19:45 3/15
Englisch B1 Di & Do 06.10.2020 bis 24.11.2020 18:15 bis 19:45 13/15 (94,24 eur)
Englisch B2 Di & Do 06.10.2020 bis 24.11.2020 18:15 bis 19:45 3/15
Wie viel kostet der Kurs?
Jeder Kurs beinhaltet 30 Unterrichtsstunden (je 45 Minuten), in 15 Terminen à 90 Minuten zwei mal pro woche und kostet euch maximal 170,72 €. Der Preis staffelt sich nach Anzahl der Teilnehmenden.
Teilnehmende          Preis in EUR
7                               170,72
8                               150,00
9                               133,89
10                              121,00
11                              110,46
12                              101,67
13                               94,24
14                               87,86
15                               82,34
Es besteht die Möglichkeit, eine Teilkostenerstattung deines Sprachkurses (kein Deutschkurs!) über das International Office der FH Münster University of Applied Sciences zu beantragen. Alle Informationen und notwendigen Unterlagen dazu findest du unter Kostenerstattung Fremdsprachkurse.
Die Kursgebühr wird nach Beginn des Kurses per SEPA-Lastschriftverfahren von eurem
Konto abgebucht.
Wir bieten zertifizierte Dozierende, welche sich auf den Unterricht mit Studierenden vorbereitet haben. Bei erfolgreicher Teilnahme wird ein Zertifikat ausgestellt.
Informationen zu den Lehrmaterialien:
Für die Kurse in Englisch, Französisch, Deutsch, Spanisch und Italienisch jedes Niveaus ist
das Lernmaterial bereits im Preis mit inbegriffen!
Für die anderen Sprachkurse, z.B. Niederländisch, Japanisch, oder Portugiesisch belaufen
sich die Kosten des Lehrmaterials auf zwischen 20-25 Euro.
Was ist, wenn ich mich doch dagegen entscheide?
Der Widerruf der bestätigten und erfolgreichen Anmeldung ist bis sieben (7) Tage vor Beginn
des Termins nur kostenfrei möglich, wenn die oder der Teilnehmende für eine
Ersatzteilnehmende oder einen Ersatzteilnehmenden sorgt.
Eine Erstattung ist aus organisatorischen Gründen leider nicht möglich.
Kann ich teilnehmen wenn mein Studium endet?
Wenn der Kursbeginn vor deiner Exmatrikulation liegt ist die Teilnahme uneingeschränkt
erlaubt. Danach behalten wir uns vor dir die Teilnahme zu verweigern beziehungsweise dich
auf eine Warteliste zu setzen, immatrikulierte Studierende haben demnach bei der Teilnahme
Vorrang.

Wann?

Die Kurse werden Dienstags und Donnerstags von 18:15 bis 19:45 Uhr stattfinden.

Der Startpunkt der Kurse hängt von dem Start des Semester ab. Voraussichtlich werden die Kurse vom 06.10.2020 bis zum 24.11.2020 laufen.

Anmeldung
Die Anmeldung das für Wintersemester 20/21 ist nicht mehr möglich 
Hier geht’s zum Anmeldeformular: Link
Unsere AGB findest du hier.  2020_AGB_AStA_Sprachkurse
  1. Sag uns mit dem Anmeldeformular welchen Kurs du belegen möchtest.
  2. Ergänze das mit deinen persönlichen Daten, Matrikelnummer und deiner Bankverbindung.
  3. Mach beim Einstufungstest mit (nur in Englisch, Italienisch, Spanisch, Französisch und Deutsch), dass dir per E-Mail verlinkt wird, damit deine Kenntnisse eingeschätzt werden können.
  4. Warte auf die Bestätigungsmail mit den wichtigen Ort- und Zeitangaben.
Schreib uns bei weiteren Fragen gerne eine Mail an rist@astafh.de.
Unsere Referentin für internationale Studierende wird euch weiterhelfen.
Wir freuen uns auf eure Fragen und Anmeldungen!

AStA-Büro Mittwoch (20.11.2019) geschlossen!

Das AStA-Büro in der Robert-Koch-Str. 30 in Münster ist am Mittwoch den 20.11.2019 wegen eines Außerhaustermins ganztägig geschlossen.

Die Sozialberatung ist wie immer über die Nummer 0251-8364977 zu erreichen.

Die AStA-Sitzung von 12 bis 14 Uhr findet im Erdgeschoss der Bücherei in Steinfurt statt.

Feministisches Aktionssemester – Terminübersicht

Das feministische Aktionssemester ist beendet. Vielen Dank für dein Interesse!
Im kommenden Sommersemester wird wieder ein Aktionssemester stattfinden, über die Planungen halten wir euch hier auf dem Laufenden.

Keine Sozialberatung vom 16.09. bis zum 24.09.

Die BAföG- und Sozialberatung des AStA fällt vom 16.09. bis einschließlich 24.09. wegen einer Fortbildung aus!

Wir solidarisieren uns mit den Besetzer*innen der Zentrale!

Dass es in Münster noch Menschen gibt, die bereit sind, in aktionistischem Protest für eine lebendige, bunte Stadt und gegen rücksichtslose Entwicklungspläne der Verantwortlichen in der Politik einzustehen, ist ein großes Glück. In einer Stadt wie der unseren, in der sich die Lage auf dem Immobilienmarkt immer mehr zuspitzt, und in der die Kommunalpolitik keinerlei nennenswerte Anstalten zu einer Entspannung macht, braucht es Engagement wie das der Besetzer*innen des Gebäudes an der Hafenstraße 70, genannt „Zentrale“. Die Baute, bis dato ungenutzt im Besitz der Deutschen Bahn, wurde in der Zeit der Besetzung zu einem kulturellen Begegnungsort, die gleichzeitig auf gewichtige Probleme der Münsteraner Gesellschaft aufmerksam machte.

Umso beklagenswerter ist es, dass die Polizei die friedliche Umnutzung des jetzt wieder brach liegenden Gebäudes nun mit einer Räumung beendete. Der AStA der FH Münster bedauert, dass die Behörden sich zu diesem Schritt entschlossen haben, und solidarisiert sich mit den Besetzer*innen. Weiterhin schließen wir uns der Forderung nach Straffreiheit an, die glücklicherweise auch schon von einigen Lokalpolitiker*innen gestellt wurde. Der mutige Protest der Besetzer*innen und der damit verbundene Hinweis auf die Versäumnisse etablierter Entscheidungsträger*innen verdienen Respekt. Auch der AStA der FH Münster wird sich weiterhin dem gemeinsamen Anliegen verschreiben, die Gentrifizierung, Zerstörung von freien Kulturräumen und systematische Überteuerung von Wohnraum in unserer Stadt zu beenden. Friede den Hütten, Krieg den Palästen!

Philipp Terstappen
Referent für Sozialpolitik

Keine Sozialberatung vom 08.07. bis zum 19.07.

Die Sozialberatung hat von Montag, dem 08.07. bis einschließlich Freitag, dem 19.07.2019 geschlossen!

Gay Pride – 50 Jahre Christopher Street Day!

Am heutigen 27. Juni jährt sich zum 50. Mal der Aufstand in der Christopher Street in New York. Wir wünschen allen Happy Gay Pride!

Ihr habt schon immer gewusst, dass CSD der „Christopher Street Day“ ist. Aber wusstet ihr auch wie er entstanden ist und wo dieser merkwürdige Name herkommt?? Dann lest unsere kleine Anekdote:

Der „Christopher Street Day“ (CSD) ist ein Fest-, Gedenk- und Demonstrationstag von Lesben, Schwulen, Bisexuellen und Transgendern (LGBT). An diesem Tag wird für die Rechte dieser Gruppen sowie gegen Diskriminierung und Ausgrenzung demonstriert.

Die Bezeichnung „Christopher Street Day“ ist nur in Deutschland, Österreich und der Schweiz üblich. In anderen Ländern wird meist von „Gay Pride“ und „Pride Parades“ gesprochen.

Wie ist der CSD entstanden?

In den 1960er-Jahren kam es in New York und anderen US-Städten immer wieder zu gewalttätigen Razzien in Schwulenlokalen. Dabei wurde die Identität der Besucher eines Lokals festgestellt (und bisweilen öffentlich gemacht), und es kam zu Verhaftungen und Anklagen wegen „anstößigen Verhaltens“. Auch gab es mitunter spezielle Gesetze, die sich gegen LGBTs wendeten. So war es zB in New York verboten, alkoholische Getränke an eine Gruppe von mehr als 3 LGBTs auszuschenken, was im Prinzip darauf abzielte „Schwulenbars“ und ähnlich Treffpunkte zu unterbinden.

In der Nacht vom 27. auf den 28. Juni 1969 fand eine Razzia in der Szene-Bar „Stonewall Inn“ in der Christopher Street im Westvillage auf Manhatten Island, New York City, statt, die an diesem Abend auch von zahlreichen Transvestiten und Drag Queens besucht wurde. An diesem Tag sollen sich besonders viele Schwule in New York aufgehalten haben, weil zuvor die Beerdigung einer Schwulenikone stattgefunden hatte: die Schauspielerin Judy Garland. (Regenbogenfahne! Ihr versteht schon…)
An diesem Riesenereignis zur Beerdigung nahmen 22.000 Menschen, davon geschätzt 12.000 LGBTs, teil.

Die Besucher des „Stonewall Inn“ ließen sich das Vorgehen der Polizei nicht gefallen, und die Polizisten wurden gewaltsam vertrieben. Die Polizei rief nach Verstärkung und die ganze Nacht hindurch kam es zu unruheartigen Tumulten in den Straßen rund um das „Stonewall Inn“.

Die Ereignisse führten zu einer breiten Solidarisierung im New Yorker Schwulenviertel, und auch in den Folgetagen leisteten die LGBTs den verstärkten Polizeitruppen erfolgreich Widerstand. Erst nach fünf Tagen beruhigte sich die Situation.

Im folgenden Jahr organisierte die „Gay Liberation Front“ im Gedenken an den Tag des Stonewall-Aufstand in der Christopher Street einen Marsch vom Greenwich Village zum Central Park. Zwischen 5.000 und 10.000 Menschen nahmen an diesem Marsch teil. Damit war die Tradition des „Christopher Street Days“ begründet, mit der viele Gay-Pride-Bewegungen seither im Sommer das Andenken an diesen Wendepunkt in der Geschichte der Diskriminierung von LGBTs feiern.

In Deutschland stand seit der Nazi-Zeit homosexuelle Handlungen zwischen Männern (nicht zwischen Frauen) unter Strafe. Viele schwule Männer endeten im KZ. Auch nach 1945 wurde der Nazi-§ 175 in der Bundesrepublik Deutschland nicht abgeschafft. Erst Ende der 60er Jahre wurde eine gesellschaftliche Liberalisierung spürbar, sodass der Bundestag am 25. Juni 1969, also drei Tage vor den Unruhen in New York, den § 175 entschärfte. Sexuelle Betätigung zwischen Männern wurde nun nur noch bestraft, wenn einer der Männer unter 21 und der andere Mann über 21 Jahre alt war. (Die Änderung der Volljährigkeit von 21 auf 18 führte 1973 zur Absenkung des Strafbarkeitsalters auf unter 18 und über 18 Jahre.)

Die erste dokumentiert Gay Pride Demo in Deutschland gab es übrigens am 29. April 1972 und zwar in: MÜNSTER!!

Die ersten regelmäßigen CSDs in Deutschland begannen mit Veranstaltungen und Demos ab dem 30. Juni 1979 in Bremen, Köln und Berlin, also 10 Jahre nach den New Yorker Ereignissen, statt.

Übrigens wurde der § 175 in der Bundesrepublik Deutschland erst am 10. März 1994 komplett aufgehoben…
2002 wurden alle Nazi-Urteile gegen LGBTs für Unrecht erklärt und aufgehoben.
2017 wurden auch alle Nachkriegsurteile gegen LGBTs aufgehoben und den Verurteilten, sofern sie noch lebten, eine Entschädigung zugesprochen.

Vom 25.02. bis zum 11.03. keine Sozialberatung!

Ferienbedingt findet von Montag, den 25.02. bis einschließlich Montag, den 11.03. keine Sozialberatung statt!

Wir fordern die Schaffung von Wohnraum im ehemaligen Finanzamt an der Münzstraße!

Die Zukunft des ehemaligen Finanzamts an der Münzstraße ist schon seit geraumer Zeit ein kontroverses Thema in der örtlichen Politik in Münster – wobei sich nicht erschließt, wieso eigentlich. Die chronische Wohnraumknappheit in Münster, unter der vor allem Studierende zu leiden haben, ist keine Neuigkeit. Welchem Zweck also freiwerdende Räume in der Stadt sinnvollerweise zugeführt werden könnten, liegt eigentlich auf der Hand.

Der Bau- und Liegenschaftsbetrieb des Landes NRW hat sich hingegen entschlossen, die Wohnraumsituation noch weiter zu verschärfen, indem die Räumlichkeiten an der Münzstraße nun für Einrichtungen der Universität genutzt werden sollen. Fadenscheinig ist bei dieser offensichtlichen Verschleppung von Problemen von „Eigenbedarf“ die Rede. Die Landesregierung aus CDU und FDP hat vor nur einem Monat noch einen Antrag mit dem virtuosen Titel „Studentisches Wohnen für die Zukunft in NRW stärken und Perspektiven entwickeln!“ in den Landtag eingebracht. Das ist vor dem Hintergrund der Posse, die gerade in Münsters Innenstadt zuträgt, der reinste Hohn gegenüber den Studierenden, deren Wohnungssuche sich von Semester zu Semester schwieriger gestaltet.

Auch das Verhalten der Universität in der Sache ist äußerst fragwürdig. Anstatt alternative Möglichkeiten zur Unterbringung ihrer Einrichtungen in Erwägung zu ziehen, arbeiten die Verantwortlichen der WWU überheblich und arrogant gegen die Interessen der eigenen Studierendenschaft. Der AStA der Fachhochschule Münster steht hinter dem AStA der Universität, der bereits mehrfach die Schaffung von Wohnraum an der Münzstraße öffentlich gefordert hat. Es ist bedauerlich, dass die Verantwortungsträger*innen in der Politik offensichtlich nur an Augenwischerei statt an wirklichen Problemlösungen interessiert sind.

Philipp Terstappen
Referent für Sozialpolitik

Studierendenwerk schließt Wohnheim am Torminweg

Wie uns durch die Übermittlung eines Informationsschreibens für Mieter*innen bekannt wurde, soll die Wohnanlage des Studierendenwerks am Torminweg und Köhlweg zum 31.03.2019 geräumt werden. Als Grund wird angegeben, dass die Eigentümerin, die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA), den Raum benötigt, um die Nachwuchskräfte des Zolls zu beherbergen, die auch in Münster studieren.

Wir sehen diesen Vorgang äußerst kritisch. Anstatt den benötigten Wohnraum neu zu schaffen, betreibt der Bund unmittelbar künstliche Wohnraumverknappung. Die ohnehin geringe Zahl von Wohnheimplätzen in Münster wird damit weiter nach unten gedrückt, da rund 120 Plätze weniger für Studierende zur Verfügung stehen. Dadurch werden nicht nur Studierendenschaft und Studierendenwerk, sondern letztlich der gesamte örtliche Wohnungsmarkt unnötig belastet. Ein derart kurzsichtiges Vorgehen einer Bundesanstalt lässt auf mangelndes Problembewusstsein bei den entsprechenden Verantwortungsträger*innen schließen.

Dass bei gleichzeitiger öffentlichkeitswirksamer Problematisierung der Wohnungsnot nicht nur konstruktive Lösungen ausbleiben, sondern die erkannten Probleme durch fragwürde Maßnahmen noch verstärkt werden, ist ein Armutszeugnis für die aktuelle Wohnungspolitik. Es muss zeitnah Ersatz für die verlorenen Plätze gefunden werden, um die Situation auf dem Wohnungsmarkt in Münster nicht noch weiter eskalieren zu lassen.

Philipp Terstappen
Referent für Sozialpolitik

Lebenshaltungskosten von Studierenden stark gestiegen

Das „Deutsche Studentenwerk“ hat kürzlich eine Studie über die Entwicklung der Lebenshaltungskosten von Studierenden veröffentlicht. Diese hat ergeben, dass der finanzielle Aufwand für ein Studium in den letzten Jahren erheblich gestiegen ist. Bei den einkommensschwächeren 15% der Studierenden macht sich das besonders bemerkbar, hier stiegen die monatlichen Ausgaben im Zeitraum der Studie von im Schnitt rund 560 Euro (2012) auf knapp 700 Euro (2016). Auch im Mittel aller Studierenden wurde ein Anstieg der Ausgaben verzeichnet. Wie viel die Studierenden im Einzelnen ausgeben, ist vor allem von ihren Lebensumständen abhängig, etwa dem Alter oder der Wohnsituation.

Besonders die Ausgaben für Wohnen, Mobilität und Gesundheit sind seit 2012, verglichen mit anderen Kategorien, gestiegen. Um die höheren Kosten in diesen Bereichen auszugleichen, geben Studierende dafür häufig weniger Geld für Dinge aus, an denen einfacher gespart werden kann, wie z.B. Kleidung oder Lebensmittel. Auch dieser Trend findet vor allem bei einkommensschwächeren Studierenden statt.

Durch BAföG-Leistungen sollten alle Studierenden die Möglichkeit erhalten, ein Studium sicher zu finanzieren und gleichzeitig ihre Existenz zu sichern. Leider legt die Studie nahe, dass die für die kommenden Jahre angesetzten BAföG-Erhöhungen nicht ausreichen, um die gestiegenen Lebenshaltungskosten angemessen zu decken. Dies wird an der Wohnraumpauschale, die für die Deckung der Wohnungskosten ausreichen sollte, besonders deutlich. Sie liegt zurzeit bei monatlich 250 Euro und soll auf 325 Euro erhöht werden. Im Schnitt bezahlen Studierende für ihre Wohnung im Moment bereits jetzt 332 Euro im Monat, aufgrund der Entwicklung der Mietpreise ist damit zu rechnen, dass dieser Wert in den nächsten Jahren noch steigt.

Diesen insgesamt besorgniserregenden Entwicklungen muss die Politik dringend entgegenwirken – ansonsten droht das Hochschulstudium zum Luxus zu werden, den man sich finanziell leisten können muss. Ein wichtiger Schritt wären BAföG-Sätze, mit denen Studierende ihre anfallenden Kosten auch tatsächlich bezahlen können. Auch muss endlich ein wirksamer Weg gefunden werden, Wohnungsknappheit und überhöhte Mietpreise zu bekämpfen. Im Sinne eines gerechten Zugangs zu Bildung für alle darf ein Studium sich nicht zum finanziellen Spießrutenlauf entwickeln.

Die komplette Studie könnt ihr hier (Website des Deutschen Studentenwerks) einsehen.

Philipp Terstappen
Referent für Sozialpolitik

Weihnachten zu Hause: Studierendenwerksverwaltungsrat beurlaubt den Geschäftsführer

Die vier studentischen Mitglieder des Verwaltungsrats des Studierendenwerks Münster (zuständig für Mensa, Wohnen, KiTa, BAföG, etc.) teilten in einer E-Mail mit, dass der Geschäftsführer des Studierendenwerks, Frank Olivier, vom Verwaltungsrat beurlaubt worden ist! Dem Geschäftsführer wird eigenmächtiges Handeln und Kommunikationsversagen vorgeworfen. Auch die WN berichtet darüber in ihrer Zeitung.
Hier die Mitteilung der vier Studierenden:

Liebe Kommilitoninnen und Kommilitonen,

der Verwaltungsrat des Studierendenwerks Münster hat gestern mit einem einstimmigen Beschluss den Geschäftsführer des Studierendenwerks, Herrn Olivier, vorübergehend beurlaubt.

Wir sind in den letzten Wochen Hinweisen nachgegangen, nach denen zentrale Abläufe und Kommunikationen im Unternehmen gestört verliefen. Die Prüfungen und die Ergebnisse haben uns veranlasst, die Geschäftsführung bis zur endgültigen Klärung der Verantwortlichkeiten zu beurlauben. Wir werden jetzt die Problemlage analysieren und gehen davon aus, dass wir kurzfristig eine abschließende Bewertung vornehmen können.
Zwischenzeitlich wird die Führung der Geschäfte des Studierendenwerks in enger Absprache mit dem Verwaltungsrat erfolgen.

Für Rückfragen stehen ich und die anderen studentischen Mitglieder des Verwaltungsrates natürlich gerne zur Verfügung.

Liebe Grüße
Eure stud. VertreterInnen im Verwaltungsrat des Studiwerks
Anna, Melissa, Luca und Fabian

Mach das deine Stimme zählt – bis Donnerstag, 22.11. um 16 Uhr!

Die Wahlen zum Studierendenparlament und zu den Fachschaftsräten laufen zur Zeit. Am Donnerstag, 22.11. ist der letzte Tag, wo du deine Stimme abgeben kannst. Nach zwei Tagen liegt die Wahlbeteiligung erst bei 10,8 %. Da ist noch jede Menge Luft nach oben.

Verschwende deine Stimme nicht und nimm teil – mach das deine Stimme zählt!