0251 836499-1
 

Fermentationsworkshop

Lebensmittel haltbar machen! Gemeinsam lernen wir Fermentation kennen. Fermentiertes Gemüse bleibt nicht nur lange frisch, es ist auch super lecker und gesund. Der digitale Workshop findet am Montag, 30.11. um 17:30 bis ca. 21 Uhr über Zoom statt. Die Teilnahme ist kostenlos! Um teilzunehmen meldet euch einfach bis zum 27.11. mit einer kurzen Mail (Name, Fachbereich) an umwelt@astafh.de. Dein Fermentation-Set mit allen Materialien kannst du dir nach der Anmeldung am FR 27.11. ab 16 Uhr oder am SA 28.11. kostenfrei in der Fairteilbar (Hammer Str. 60) abholen.
Wenn dann jeder sein Set bei sich zu Hause hat, treffen wir uns am Montag online (Zoom-Link folgt per Mail) zum gemütlichen schnippeln, quatschen und fermentieren kennenlernen.Lass es dir schmecken! Wir freuen uns auf dich 🙂

— English version —

Preserve your veggies! Together we will learn more about fermentation. Fermented Veggies will not only stay fresh for longer, they are also really delicious and healthy.The online workshop will take place on Monday, 30.11. from 17:30 to approx. 21 o’clock on zoom. In order to participate simply register until 27.11. with a short mail (name, department) to umwelt@astafh.de. You can pick up your free fermentation-set at the Fairteilbar (Hammer Str. 60) on FR 27.11. after 16:00 o’clock or SA 28.11.. Once we all got our fermentation-set ready at home, we will meet online on monday (the zoom-link will be send by mail) to spend a nice evening together and learn more about fermentation.We are looking forward to you 🙂

Das Wahlergebnis 2020

Die Wahlergebnisse für die Studierendengremien, also für das Studierendenparlament und die Fachschaftsräte findet ihr unter Mitbestimmung / Wahlen.

 

Vorsitz

Philipp Terstappen

Pronomen: er/seins
Pronoun: he/his

Studium: Soziale Arbeit
vorsitz@astafh.de

Als Vorsitzender des AStA ist meine Hauptaufgabe sicherzustellen, dass alle Referent*innen im AStA gute Voraussetzungen haben, um in ihren Ressorts zu arbeiten. Außerdem repräsentiere ich die Studierendenschaft nach außen, kann für den AStA sprechen und Referent*innen ernennen und entlassen. Mein persönliches Anliegen ist es, die studentische Selbstverwaltung an der FH Münster zu stärken. Dazu möchte ich mehr Partizipation in den Gremien ermöglichen, gute Bildungsangebote für alle Studierenden schaffen und die Interessenvertretung benachteiligter Gruppen fördern.

The chairperson (Vorsitz) of the AStA is mainly responsible for sustaining productive working conditions for the members of AStA who work in various ressorts (Referate). Additionally, I officially represent the student body of FH Münster, act as a spokesperson for the whole AStA, and appoint the members of AStA. My personal concern is to strengthen the student self-administration at FH Münster by promoting the students‘ participation, offering high quality extracurricular events and supporting the representation of interests of underprivileged groups.

Welche Gremien können wir wählen?

Diese Erklärvideos sollen euch helfen die demokratischen Strukturen unserer Hochschule zu verstehen.

Wahl eines autonomen SHK-Referats

Liebe studentische Hilfskräfte,       
hiermit laden wir euch herzlich zu der ersten Vollversammlung der studentischen Hilfskräfte an der Fachhochschule Münster ein! Studentische Hilfskräfte sind all jene, die neben Bachelor oder Master  Dienstleistungen für die Lehrenden oder eine Organisationseinheit erbringen, als Tutor*innen die Lehre unterstützen oder als wissenschaftliche Hilfskraft (Forschungs-)Projekte unterstützen.
Über den Dienst „Zoom“, den viele von euch schon aus Lehrveranstaltungen kennen, möchten wir uns am 18.11.2020  ab  19 Uhr treffen. Dabei soll es um ein spannendes Thema gehen: Die Entstehung des SHK-Referats!
 
Warum  ein SHK- Referat? 
Studentische Hilfskräfte machen einen Job, in dem größtenteils nicht mehr geboten wird, als gesetzliche Mindestanforderungen vorgeben. Das SHK-Gehalt wird einseitg von der FH festgelegt, liegt in der niedrigsten Entgeltstufe 15 Cent über dem gesetzlichen Mindestlohn bietet nur eine spärliche Querfinanzierung der Lebenshaltungskosten, Überstunden werden teils erwartet und nicht bezahlt,  und der Urlaubsanspruch reicht hinten und vorne nicht, um sich neben Praktika, Klausurenphase und Hausarbeiten tatsächlich mal zu erholen. 
Alleine kommt man sich oft hilflos vor und denkt, dass man daran doch eh nichts ändern könnte. Wir sind aber nicht alleine und die studentisch Beschäftigten in Berlin haben vorgemacht, dass es anders geht: 
    – eine deutlich spürbare Lohnerhöhung
    – mehr Urlaub
    – eine längere Lohnfortzahlung im Krankheitsfall
    – Entgeltzuschläge bei außergewöhnlichen Arbeitszeiten 
…..und sogar die Tatsache, dass ihre Löhne anschließend im selben Maße mitsteigen, wie die der anderen Hochschulbeschäftigten die nach dem Tarifvertrag der Länder (TV-L) bezahlt werden (Quelle: https://tvstud.berlin/)
Das SHK-Referat soll  die Vernetzung der studentischen Hilfskräfte an der FH Münster fördern und begleiten. Ziel des Referats ist es, den Austausch und die politische Eigenverantwortung der studentischen Hilfskräfte für die Verbesserung ihrer Arbeitsbedingungen zu stärken. Was konkret verbessert werden sollte, bestimmt ihr. Das Referat soll dabei auch eng mit dem bereits bestehenden Aktivenkreis der SHKs zusammenarbeiten, in dem bisher überwiegend SHKs der WWU teilnehmen.
Es ist auch festzustellen, dass viele SHKs über bereits bestehende Rechte kaum aufgeklärt sind, die Gelegenheit der Vollversammlung wollen wir daher auch dafür nutzen, euch darüber zu informieren und was man tun kann, wenn euch diese verwehrt werden. 
Eine Übersicht über schon verhandene Referate und die   dazugehörigen Referent*innen, sowie eine Erklärung dazu, was ein Referat eigentlich ist, findet ihr unter: www.astafh.de/category/dein-asta/referate/
Bock, mitzumachen?
Wir freuen uns über jede SHK, die durch diese E-Mail auf das entstehende Referat aufmerksam  geworden ist und sich zur Wahl aufstellen lassen möchte! Ihr benötigt kein arbeitsrechtliches Vorwissen oder Erfahrungen darin, Solidarität zwischen Beschäftigen (mit-)zu organisieren, lediglich die Bereitschaft, euch dahingehend vom bereits bestehenden SHK-Aktivenkreis einarbeiten zu lassen.  Dazu könnt ihr euch entweder im Vorfeld bei uns melden oder  euch während der Vollversammlung auf Zoom zu erkennen geben. Ihr werdet dann in die Abstimmung  integriert und bekommt während der Versammlung Zeit, euch vorzustellen. 
 
Wie gebe ich meine Stimme ab?
Am 18.11.2020 um 19 Uhr wird über Zoom die erste Vollversammlung der studentischen Hilfskräfte der FH Münster stattfinden. Auf dieser Online-Versammlung werdet ihr die Möglichkeit haben, Fragen zu stellen, eure Impulse für die Referatsarbeit einzubringen und selbst als Referent*in zu kandidieren. Im Rahmen dieser Versammlung wird von den Teilnehmer*innen  der*die Referent*in für das SHK-Referat gewählt. Der AStA unterstützt die Vorbereitung und Durchführung der Vollversammlung.
 
Wir hoffen, dass viele von euch an der Vollversammlung teilnehmen, um die Wahl auf breite Füße zu stellen und von euch zu erfahren, was ihr verbessert sehen möchtet. Stellt euch am besten vorher schonmal gedanklich die Frage, welche drei Dinge würdet ihr gerne an euren Arbeitsbedingungen ändern (die nicht unmittelbar mit dem Inhalt eurer Arbeit zu tun haben)?
Zugang zur Zoom-Konferenz:
Thema: SHK-Vollversammlung
Meeting-ID: 965 7107 2124
Kenncode: 836670
Die Tagesordnung für die Sitzung findet ihr im Anhang!
Noch Fragen? Dann schreibt gerne eine Mail an shk@astafh.de!

Upcycling Workshop

*English below*
Änderung: Aufgrund der neuen Corona Regelungen findet der Workshop online statt.

Upcycling-Workshop – gemeinsam machen wir uns einen gemütlichen Bastelabend mit verschiedenen Upcycling-Projekten aus Papier. Ganz egal ob Zeitung, alte Kalenderblätter oder Bücher, wir verwerten wieder und lassen Neues entstehen.
Der Workshop findet am Mittwoch, den 11.11. um 17:30 bis ca. 20 Uhr über Zoom statt.

Meldet euch, um teilzunehmen, einfach bis zum 08.11.20 mit einer kurzen Mail (Name, Fachbereich) an umwelt@astafh.de.

Als Material sollte ihr verschiedene Papiere, Schere und Kleber zur Verfügung haben.
Die Teilnahme ist komplett kostenfrei!

Wir freuen uns auf dich und einen nachhaltigen Bastelabend!

English
The workshop is going to be online, because of the Corona Situation.

Upcycling Workshop – together we will have a cosy handicraft evening with different upcycling projects made of paper. No matter if newspaper, old calendar sheets or books, we recycle and create new ones.
The workshop will take place on Wednesday, 11.11. at 17:30 to approx. 20 o’clock on zoom.
In order to participate, simply register until 08.11.20 with a short mail (name, department) to umwelt@astafh.de.
Have some material, paper and scissors with you.
We are looking forward to you and a sustainable handicraft evening!

Boardgame night: Codenames Edition

Two rival spymasters know the secret identities of 25 agents. Their teammates know the agents only by their codenames. To win the game, your team will need to contact all of your agents in the field before the other team finds their own agents. And watch out for the assassin – meet him in the field and your team is done!

When: 06 Nov 2020 at 19:00

How: Subscribe to the event to rist@astafh.de

Target group: Students that like to play boardgames but do not own games or are new in the city and do not know many people yet

Event format: Online game without camera with audio coming from Zoom

The webpage of the game is https://codenames.game/room/leprechaun-cliff-washer

The requirements for the event are:
-to look at a short explanatory video of how the game is played: https://www.youtube.com/watch?v=zQVHkl8oQEU&index=179&list=LLzWtSarldtTlo_idJsszEWw

-to have a laptop/computer, microphone and stable internet connection

Referat für Finanzen

Marc Wiegand

Pronomen: er/seins
Pronoun: he/his

Studium: Informatik
finanzen@astafh.de

Aufgabe des Referates ist die Einhaltung des Haushaltplanes im AStA anhand der gesetzlichen Rahmenbedingungen und Bestimmungen, sowie die Kontrolle der Finanzen der einzelnen Fachschaften.

Persönliches Anliegen:
Die Studierenden durch mein Referat im AStA zu vertreten und im Namen dieser zu handeln.
Fachschaften und deren Finanzer*innen beim erstellen der Haushaltspläne zu unterstützen.

english
The Referat’s task is to ensure that the budget in the AStA is adhered to on the basis of the legal framework and regulations, and to control the finances of the individual student councils.

Personal concern:
To represent the students in the AStA through my Referat and to act on their behalf.
To support the student councils and their financiers in drawing up the budget.

Kandidiere für die Wahlen 2020!

Seit dem die Wahlausschreibungen für die studentischen und die Hochschulgremien veröffentlicht sind, können sich alle Studierenden der FH Münster zur Wahl aufstellen lassen!

Wie das funktioniert erfährst du hier.

Du möchtest etwas an deinem Fachbereich oder sogar an der FH ändern?
Die beste Chance dazu hast du als gewählte*r Vertreter*in der kommenden Wahlen vom 17.-19. November!
Vielleicht möchtest du eine Klimaneutrale Hochschule mitgestalten, eine Verbesserung der allgemeinen Studienbedingungen vorantreiben, oder Kunst, Kultur und Forschung an der FH mehr fördern.
Oder es sind dir Themen wie, die Weiterentwicklung der Online-Lehre oder die Geschlechter-Quotierung von Professuren wichtig.
Nutze die Chance, deine Interessen und die der Studierendenschaft vertreten zu können und lasse dich als Kandidat*in für die Wahlen vom 17.-19- November Gremien aufstellen.
Wir bieten dir auch eine Plattform auf unserer Website, um dich als Kandidat*in der Wähler*innenschaft vorzustellen.
Schreibe uns ganz einfach eine Mail unter wahlen@astafh.de mit deinem Interesse zur Kandidatur und wir leiten alles Weitere ein.
Für folgende Gremien kannst du dich bis zum 26. Oktober bei deinem Dekanat aufstellen lassen:
Fachbereichsrat (FBR)
Senat
Gleichstellungskommission
Vertretung für die Belange von studentischen Hilfskräften
Und für diese kannst du dich bis zum 2. November beim AStA aufstellen lassen:
Studierendenparlament
Fachschaftsrat
*nähere Erklärungen zu den Gremien findest du auf www.astafh.de/wahlen

 

Sprachkurse 2020/21 !

Möchtest du eine neue Sprache lernen?

Die neuen Sprachkurse des AStA werden gemeinschaftlich mit Inlingua ausgeführt. Sobald sich sieben Studierende für eine Sprache anmelden kann der Kurs stattfinden. Maximal können 15 Studierende an einem Kurs teilnehmen. Ein Sprachkurs kostest je nach Teilnehmeranzahl zwischen 82,34 € und 170,72 €, außerdem gibt es eine Teilkostenrückerstattung des International Office in Höhe von 75€.
Wähle aus 28 Sprachen!
Folgende Sprachen werden angeboten:
  • – Albanisch, Arabisch,
  • – Brasilianisch, Bulgarisch,
  • – Chinesisch,
  • – Dänisch, Deutsch als Fremdsprache,
  • – Englisch,
  • – Flämisch, Französisch
  • – Griechisch
  • – Indonesisch, Italienisch
  • – Japanisch
  • – Koreanisch, Kroatisch
  • – Litauisch
  • – Niederländisch, Norwegisch
  • – Polnisch, Portugiesisch
  • – Rumänisch, Russisch
  • – Schwedisch, Spanisch
  • – Thailändisch, Tschechisch, Türkisch

Weitere Informationen gibt es hier:

Informationsportal für die neuen Sprachkurse des Wintersemesters 20/21

AStA Quiz

++GEWINNE++GEWINNE++GEWINNE++
Hier gehts zum Quiz: https://www.surveymonkey.de/r/TDCMCPM
Liebe Studis,
im Rahmen des Online-Semesters haben wir uns Gedanken gemacht und ein kleines Quiz entwickelt, um euer Wissen über eure FH und euren AStA zu testen.
Wenn ihr alle Fragen richtig beantwortet, kommt euer Name in den Los-Topf und ihr habt die Chance auf einen unserer tollen Gewinne:
1. 2 Plätze (für dich + eine Person deiner Wahl), für die Veranstaltung „Dialog im Stillen“ inkl. Fahrt nach Hamburg
2. 2 Bändchen (für dich + eine Person deiner Wahl), für den nächsten Hörsaal Slam
3. 1 x Popcorn + 1 Getränk deiner Wahl bei der nächsten Movie Night (5x zu gewinnen)
Im Moment stehen die Daten für die Veranstaltungen noch nicht fest, aber wir hoffen diese in naher Zukunft durchführen zu können. So habt ihr schon mal vorab die Möglichkeit euch die begehrten Plätze oder schon eure Snacks für die nächste Movie Night zu sichern.

Teilnehmen könnt ihr ausschließlich mit eurer FH-Mail Adresse, darüber werden die Gewinner*innen dann benachrichtigt. Du kannst nur einmal an dem Quiz teilnehmen, mehrfache Teilnahmen werden ausgeschlossen.
Wir wünschen euch viel Glück und natürlich viel Gesundheit!
Euer AStA

Umfrage zum Online Semester

Link: www.soscisurvey.de/onsose2020fhms
Liebe Studierenden,
trotz der ungewöhnlichen Umstände, der ein oder anderen frustrierenden Interneterfahrung, aber auch dem Genuss in der Jogginghose an der Vorlesung teilzunehmen, hoffen wir, dass der Großteil von euch inzwischen gut im Online-Semester angekommen ist.
Für uns als Vertretung aller Studierenden der FH Münster ist es besonders wichtig, von euren Erfahrungen in diesem ungewöhnlichen Semester zu hören. Deshalb starten wir heute eine Umfrage über eure Erfahrungen im Online-Semester. Indem ihr an der Umfrage teilnehmt, helft ihr uns, ein klareres Bild von den aktuellen Studienbedingungen zu erhalten und gezielt dort anzusetzen, wo es noch hapert. Eure Antworten werden selbstverständlich anonym gespeichert.
Unter  www.soscisurvey.de/onsose2020fhms könnt ihr an der Umfrage teilnehmen. Sie läuft bis zum 09. Juni.
Wir wünschen euch – trotz aller Widrigkeiten – eine gute Zeit und viel Erfolg in diesem Semester. Bleibt gesund oder werdet es ganz schnell wieder!
– – – – –
Dear students,
Despite the unusual circumstances, some frustrating internet experiences, but also the enjoyment of attending lectures in sweatpants at home, we hope that the majority of you have arrived well in the online semester.
For us as representatives of all students at FH Münster, it is particularly important to hear about your experiences in this uncommon semester. That is why we are launching a survey today about your experiences in the online semester. By participating, you are helping us to get a clearer picture of the current study conditions. Your answers will of course be saved anonymously.
You can take part in the survey at  www.soscisurvey.de/onsose2020fhms. The survey runs until June 9th.
We hope that, despite the circumstances, you’ll have a successful semester. Stay healthy or recover quickly!

Offener Brief: Echte Nothilfe für Studierende! JETZT!

Auch wir haben den offenen Brief „Studieren in Zeiten von Corona – soziale Notlage gemeinsam bewältigen“ unterschrieben. Gemeinsam mit dem Freien Zusammenschluss Studierender, den LAT NRW und vielen weiteren ASten und Organisationen fordern wir finanzielle Unterstützung für Studierende während der Corona Pandemie.

Hier der Wortlaut:

Offener Brief der Studierenden an die Bundeskanzlerin, die Bundesregierung (vertreten durch die Bundesminister*innen Herrn Scholz und Frau Karliczek), die Regierungschef*innen der Länder sowie die Vorsitzenden der Parteien des Deutschen Bundestages über die soziale Notlage der Studierenden in der Corona-Krise

Deutschland steht in der aktuellen Corona-Pandemie vor gesellschaftlichen Herausforderungen unbekannten Ausmaßes. Nie zuvor waren die Einschnitte im gesellschaftlichen Leben aufgrund einer Pandemie so weitreichend, die Folgen für die Wirtschaft und den Arbeitsmarkt so gravierend. Auch die Studierenden trifft die Corona-Pandemie in Deutschland hart. Schätzungsweise 750.000 Studierende stecken seit zwei Monaten in existentiellen finanziellen Notlagen. Sie haben ihren Nebenjob verloren oder ihre laufenden Arbeitsverträge wurden nicht verlängert. Viele dieser Studierenden wissen seit Wochen nicht, wie sie ihre Miete, Lebensmittel oder weitere Verbindlichkeiten zahlen sollen. An ein sorgenfreies und reguläres Studium ist für diese Menschen gar nicht zu denken. Viele werden in den nächsten Wochen und Monaten ihr Studium aus finanziellen Gründen abbrechen müssen, einige haben es schon getan. Denn leider hat die Politik in den letzten zwei Monaten im Allgemeinen sehr wenig für die drei Millionen Studierenden in Deutschland unternommen. Studierende, die ihren Verdienst zumeist mit mehreren Nebenjobs bestreiten, können kein Kurzarbeitergeld beziehen und werden stattdessen in der Regel schlicht und ergreifend aus ihrem Arbeitsverhältnis gekündigt. Auch der Bezug von Arbeitslosengeld II während eines Studiums ist ausgeschlossen. Sie fallen damit durch alle Sicherungsnetze unseres Sozialsystems. Viele warten daher seit Monaten auf ein politisches Signal zur Sicherung ihrer Existenz.

Erst nach eineinhalb Monaten hat das Bundesministerium für Bildung und Forschung eine “Lösung” für in Not geratene Studierende präsentiert. Nach dieser sollen die Gelder sogar erst zum 1. Juni für einen Teil der EU-Studierenden und zum 1. Juli für ausländische Studierende fließen. Viele Studierende hatten bis dahin einen Ausfall von annähernd drei Monatseinkünften. Diese “Lösung” besteht aus geringfügigen Anpassungen der Bedingungen des bereits seit 2006 bestehenden KfW-Studienkredits sowie der Aufstockung der Hilfsfonds von Studierendenwerken. Doch sie verkennt die Realität der Studierenden. Viele Studierende werden sich durch den Kredit verschulden, die Zuschüsse an die Studierendenwerke stehen aktuell noch gar nicht zur Auszahlung bereit und werden bei Weitem nicht ausreichen. Eine verschuldete Studierendengeneration darf es unter keinerlei Umständen geben und ist die schlechteste “Lösung”, die sich der Bildungs- und Wissenschaftsstandort Deutschland leisten konnte.

Kreditbürde für eine ganze Studierendengeneration

An den Konditionen des KfW-Studienkredits ändert sich in der Krisenlösung nur, dass dieser auch für internationale Studierende – befristet auf neun Monate – zugänglich ist und in der Anfangszeit – bis März 2021 – zinsfrei ausgezahlt wird. Das bedeutet jedoch, dass nach dem 31.03.2021 ganz normal Zinsen anfallen. Dementsprechend führt diese Lösung zu einer Gesamtzinslast von mehreren tausend Euro für die Studierenden, während der Bund davon gerade einmal bis zu 150 € trägt, wie sowohl wir Studierendenverbände [1] als auch die GEW [2] vorrechneten. Prinzipiell gilt: Je schlechter es den Studierenden finanziell geht, desto höher die Zinslast – auch in der Krise! Auch für internationale Studierende aus sogenannten Drittstaaten kann u.a. aufgrund einschränkender Bedingungen auf dem Arbeitsmarkt wie der 120-Tage-Regel, die Rückzahlung eines Kredits besonders herausfordernd sein [3]. Hier von einem zinslosen Kredit zu sprechen, ist nicht richtig. Wirklich offen kommuniziert wurde dieser Umstand bisher nicht.

Es kommt hinzu, dass sich auch bei den Voraussetzungen für den Kredit nichts ändert. Das heißt, dass Studierende, die bereits vor der Krise einen Studienkredit aufgenommen und noch nicht zurückgezahlt haben, keinen weiteren Kredit als “Überbrückungshilfe” aufnehmen können. Auch Studierende, die über dem 10. Fachsemester sind, bekommen bei der KfW keinen Kredit. Einerseits benachteiligt das Studierende im Diplom oder Staatsexamen gegenüber Bachelor und Master, andererseits ist die Regelstudienzeit generell schwer einzuhalten. Nur knapp 40 % der Studierenden schließen laut den Zahlen des Statistischen Bundesamtes ihr Studium in Regelstudienzeit ab [4]. Damit fallen immer noch enorm viele Studierende durchs Raster.

Die monatliche Kredithöhe beträgt bis zu 650 € pro Kopf. Es ist unvorstellbar, mit einer solchen Summe in Großstädten wie München, Köln oder Hamburg seinen Lebensunterhalt zu bestreiten. Das Existenzminimum für einen alleinstehenden 1-Personen Haushalt wurde für das Jahr 2020 auf 9.168 € festgelegt. Dies sind monatlich 784 € und damit mehr als die maximale Antragssumme des KfW-Kredits. Bedarfsgerecht ist also selbst die höchste zu beantragende Summe nicht.

Zuschüsse als sozialverträgliche Lösung

Die Studierendenwerke bekommen zusätzlich insgesamt 100 Mio. Euro, um hiermit ihre lokalen Hilfsfonds aufzustocken. In den vergangenen Wochen haben bereits Initiativen aus Ländern wie Hessen, Berlin oder Schleswig-Holstein Studierenden finanzielle Soforthilfen zur Verfügung gestellt. Dies begrüßen wir ausdrücklich. An den großen Antragszahlen und der schnellen Ausschöpfung dieser Mittel zeigte sich jedoch, dass weitere Hilfen dringend nötig sind. Jedoch würde, wenn man diese 100 Mio. Euro zu gleichen Teilen auf die 750.000 Studierenden in finanzieller Not verteilen würde, diese nicht einmal 150 € bekommen und das als einmalige Zahlung. Das heißt die Zuschusshöhe ist viel zu gering und ebenfalls nicht bedarfsgerecht. Wenn man bedenkt, dass Studierende durchschnittlich für die Miete 323 € aufbringen werden [5], stellt das in keiner Weise eine bedarfsgerechte Zuschusshöhe dar.
Dabei wäre mehr Geld vorhanden. Im Jahr 2019 wurden um die 900 Mio. € an veranschlagten BAföG-Mitteln nicht abgerufen. Das ist Geld, welches für die Studierenden vorgesehen war. Eine Verwendung dieser Mittel würde sich für eine zielgerechte und faire Zuschusslösung hervorragend eignen. Dass es lediglich 100 Mio. € von einer knappen Milliarde in den Topf geschafft haben, ist aus unserer Sicht eine magere Bilanz.

Studienfinanzierung zukunftssicher gestalten

Nutzen Sie jetzt diese historische Situation, um für gesicherte Ausbildungsverhältnisse und finanzielle Sicherung der Studierenden zu sorgen. Aus den Erfahrungen der letzten Monate muss die Erkenntnis erwachsen, dass viele Notlagen von Studierenden hätten vermieden werden können, wenn es eine gesicherte Studienfinanzierung für alle gegeben hätte. Seit Jahrzehnten plädieren  viele für ein verbessertes BAföG. Die finanzielle Absicherung des Studiums darf nicht nur eine politische Forderung bleiben, sie ist ein grundlegender Baustein für eine gut ausgebildete zukünftige Gesellschaft.

Gemeinsam stark – Bund und Länder für die Studierenden

Studierenden muss in dieser außergewöhnlichen Situation finanziell geholfen werden. Dafür müssen sich der Bund und die Länder davon abwenden, die Zuständigkeiten für die soziale Notlage der Betroffenen beim jeweils anderen zu sehen. Nach zwei Monaten Stillstand und Existenznot für hunderttausende Studierende muss dieser Verschiebebahnhof der Verantwortlichkeiten endlich beendet werden. Klare Aussagen und konkrete, umsetzbare Hilfen für die in Not geratenen Studierenden sind dringend erforderlich. Die Zukunft des Wissenschaftsstandortes Deutschland ist in Gefahr, wenn Studierende, die das Hochschulwesen mit Leben erfüllen, diesen reihenweise verlassen müssen.

Auch muss die Darlehenslösung des Bundes dringend überdacht werden. Die drohende Zinslast durch den “zinslosen” KfW-Kredit für Studierende führt zu einer verschuldeten Studierendengeneration. Das Problem der Finanzierung wird mit einem Kredit anstatt eines Zuschusses nur in die Zukunft hinausgeschoben. Die Studierenden, die sich nun notgedrungen dafür entscheiden, einen solchen Kredit aufzunehmen, müssen bei der derzeit vorgeschlagenen Lösung noch während des Studiums die Rückzahlung finanziell stemmen.

Wir fordern daher ein Bund-Länder-Programm zur Aufstockung der Zuschüsse an die Studierendenwerke auf mindestens 900 Millionen Euro. Für eine bedarfsgerechte nachhaltige Finanzierung der Studierenden in der Krise ist jedoch mehr als diese knappe Milliarde Euro nötig. Die Mittel müssen allen Studierenden zugänglich sein und abseits der Bedürftigkeit an keine weiteren Bedingungen geknüpft werden.

Eine solidarische Gesellschaft profitiert davon, wenn sie Verantwortung für den wissenschaftlichen Nachwuchs der Bundesrepublik Deutschland übernimmt, und damit ebenso in ihre Zukunft, in angehende Ingenieur*innen, Ärzt*innen, Lehrer*innen, Sozialpädagog*innen und Wissenschaftler*innen investiert. Die Studierenden von heute sind die Krisenmanager*innen von morgen. Machen Sie dieses Land auch in Zukunft krisenfest und helfen Sie den in Not geratenen Studierenden – durch bedarfsdeckende Zuschüsse, durch ein reformiertes BAföG für alle, sowie durch schnelle und vor allem unbürokratische Hilfe. Sichern Sie die zukünftige Generation!

Mit freundlichen Grüßen und bleiben Sie gesund!


Quellenverweise:

[1] https://latnrw.de/2020/05/06/pressemitteilung-staat-verdient-an-studierenden-in-not/
[2] https://www.spiegel.de/panorama/bildung/darlehen-fuer-studierende-in-not-im-ansatz-voellig-verfehlt-a-c514de36-2c90-4f36-9485-af7ba52a5ab6
[3] http://www.gesetze-im-internet.de/aufenthg_2004/__16b.html
[4] https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2016/05/PD16_181_213.html
[5] http://www.sozialerhebung.de/download/21/Soz21_hauptbericht.pdf

Erzähl von deinen Rassismus Erfahrungen/Talk about your Experiences with racism

Rassismus findet täglich statt und ist leider immer noch strukturell in unserer Gesellschaft verankert. Auch an Hochschulen und in unserer Studierendenschaft gibt es viele Betroffene. Nichtbetroffene verschließen davor viel zu oft die Augen und relativieren die eigenen, sowie die rassistischen Verhaltensweisen von anderen.

Um sich den rassistischen Strukturen und Verhaltensweisen entgegenzustellen findet auch dieses Jahr wieder vom 22.06. – 28.06.2020 das Festival contre le racisme statt und wir möchten uns daran beteiligen.

Dazu wollen wir eure persönlichen Rassismuserfahrungen sammeln, die Stimmen von Schwarzen Studierenden, Sudierenden of Color und internationale Studierenden verstärken und aufzeigen welchen Alltagsrassismus und welche Formen der Ausgrenzung Studierende in Münster erleben.

Schreibt oder erzählt uns was ihr gerne teilen möchtet, was Freund*innen oder Bekannte erlebt haben oder auch wie ihr euch rassistisch verhalten habt. Eure Erfahrungsberichte werden wir natürlich (außer es ist anders gewollt) anonymisiert veröffentlichen. Ihr könnt uns, wenn ihr öffentlich Erfahrungen teilt verlinken.

Unter dem #fclr könnt ihr euch auch auf Social Media beteiligen; den Aufruf des fzs und des BAS findet ihr hier (englisch und deutsch) https://www.fzs.de/…/aufruf-zum-online-festival-contre-le-…/
—-
Racism takes place every day and is unfortunately still structurally ingrained in our society. Even at universities and in our student body there are many affected people. Too often, unaffected people shut their eyes and relativize their own and the racist behavior of others.

In order to oppose the racist structures and behaviors the Festival contre le racisme takes place again this year from 22.06. – 28.06.2020 and we would like to participate.

For this we want to collect your personal experiences with racism, amplify the voices of Black students, students of Color and international students and show what everyday racism and forms of exclusion students in Münster experience.

Write or tell us about what you would like to share, what friends or acquaintances have experienced or even how you behaved racistly. Of course we will publish your experiences anonymously (unless you don’t want us to). You can also tag @astafhms to share your experiences with racism.

You can also participate on social media under #fclr; the call from fzs and BAS can be found here (english and german) https://www.fzs.de/…/aufruf-zum-online-festival-contre-le-…/

#fclr #fclrms #fuckracism #HateIsAVirus #WashTheHate #ExitRacism

Sitzungsprotokolle

Die Referent*innen des AStA treffen sich einmal wöchentlich zum zweistündigen Plenum. Die Sitzungen des AStA sind grundsätzlich öffentlich, solange die Belange des Datenschutzes nicht berührt werden.

Auf Grund der aktuellen Corona Situation wird dieses Plenum zZ. online als Zoom-Meeting abgehalten. Um dennoch transparent zu bleiben und Studierenden die Möglichkeit zu geben, sich über die aktuellen Handlungen des AStAs zu informieren veröffentlichen wir die Protokolle an dieser Stelle.

Das Plenum findet im Moment immer montags von 11 bis 13 Uhr statt. Die Protokolle werden dann immer am nächsten Montag unten veröffentlicht. Sollte Interesse bestehen an dem Zoom-Meeting teilzunehmen, könnt ihr euch auch gerne bei uns melden!

An Feiertagen findet natürlich keine Sitzung statt, sowie an Rosenmontag und in den Weihnachtsferien nicht.  Vom 01.07. bis zum 31.08. finden die Sitzungen wegen der Sommersemesterferien traditionell nur 14tägig statt.

Protokolle

November

2020-11-23 AStA Protokoll

2020-11-16 AStA Protokoll

2020-11-09 AStA Protokoll

Oktober 2020

2020-10-26 AStA Protokoll

2020-10-21 AStA Protokoll

2020-10-07 AStA Protokoll

September 2020

2020-09-30 AStA Protokoll

2020-09-23 AStA Protokoll

2020-09-14 AStA Protokoll

2020-09-07 AStA Protokoll

August 2020

2020-08-24 AStA Protokoll

2020-08-10 AStA Protokoll

Juli 2020

2020-07-27 AStA Protokoll

2020-07-13 AStA Protokoll

2020-07-03 AStA Protokoll

Juni 2020

2020-06-26 AStA Protokoll

2020-06-19 AStA Protokoll

2020-06-12 AStA Protokoll

2020-06-05 AStA Protokoll

Mai 2020

2020-05-29 AStA Protokoll

2020-05-22 AStA Protokoll

2020-05-08 AStA Protokoll