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26. April 2015

Schluss mit der menschenverachtenden Flüchtlingspolitik in Europa!

Nach der MAHNWACHE gestern, als Protest gegen das Sterbenlassen im Mittelmeer und gegen die geplante Asylrechtsverschärfung

Zeigen wir: „Festung Europa – Einsatz gegen Flüchtlinge (53 min.) | Nächsten Donnerstag 30.04.15 | 19 Uhr |   T-Rex | Von-Steuben-Str. 10 (Nähe Bahnhof) | Münster

Darauf aufbauend möchte der AStA der FH Münster das Thema aufgreifen:

Warum ist die Europäische Grenzpolitik so menschenverachtend?

Über tausend Menschen sind diese Woche an der Europäischen Grenze gestorben.

Schon wieder! Sind wir schon komplett abgestumpft und in eine Apathie verfallen? Ist die Grausamkeit zum Alltag geworden?

In den Medien sind in den letzten Tagen hohe Zahlen aufgetaucht. Erst waren es 400 dann ein paar Tage später 700 und am nächsten Tag sogar die Rede von 950. Dabei handelt es sich um die Anzahl von Toten, von ertrunkenen Menschen im Mittelmeer. Warum sterben tag täglich so viele Menschen an den Grenzen der EU? Wer hat die Verantwortung dafür und wird was getan, um solche Tragödien zu vermeiden?

Das sind Fragen und Fakten, die bereits seit mehreren Jahren gestellt werden und immer mal wieder in den Medien auftauchen. Sind wir deswegen bereits abgestumpft und in eine Art Apathie verfallen? Weil es nichts mehr Neues für uns ist? Ist es zum Alltag geworden?

Wir als Studierende dürfen diesen grausamen Alltag nicht akzeptieren!

Wir wollen uns mit der Flüchtlingspolitik kritisch auseinandersetzen. Als Ausschuss der Studierenden an der Fachhochschule Münster, möchten wir diese Zahlen nicht ignorieren und hin nehmen. Wir möchten Klarheit über die menschenverachtende Politik an den Grenzen unserer Heimat schaffen und motivierte Studierende ins Boot holen, um eine humane und verantwortungsbewusste Flüchtlingspolitik zu fordern.

Wir möchten über die aktuellen Maßnahmen zur Einwanderung von Flüchtlingen mit einer Filmdokumentation „Festung Europa – Einsatz gegen Flüchtlinge“ Am Donnerstag Raum zur Diskussion geben und zu einer Auseinandersetzung mit dem Thema aufrufen.

Philipp Hesselmann
Referat für Politische Bildung

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