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Gremien/Fachschaften

Der Hochschulrat (HSR)

Der Hochschulrat wählt und kontrolliert das Präsidium, ist also quasi eine Art Aufsichtsrat der Hochschule. Der Hochschulrat wird heftig kritisiert, weil er demokratisch kaum legitimiert ist. Er übernimmt Kompetenzen, die früher der Senat hatte – zum Beispiel die Wahl des Präsidiums (früher Rektorat). Außerdem ist der Hochschulrat gegenüber der Hochschulöffentlichkeit nicht rechenschaftspflichtig.

 

Zur Auswahl der Mitglieder wird ein Auswahlgremium gebildet, welches eine Vorschlagsliste über die künftigen Mitglieder des Hochschulrates erarbeitet. Diese muss dann von Senat und Ministerium bestätigt werden. Der Hochschulrat wird daraufhin vom Ministerium bestellt. Kritisch zu sehen ist, dass die Hochschule nur einen geringen Einfluss auf die Besetzung der Hochschulräte hat. An der Fachhochschule Münster besteht der Hochschulrat aus acht Personen. Zwei davon sind Mitglieder der Fachhochschule.

Der Senat

Der Senat hat unter anderem folgende Aufgaben: Bestätigung der Wahl des Präsidiums, Erlass und Änderung von Rahmenordnungen der Hochschule, Empfehlungen und Stellungnahmen bezüglich Lehre, Forschung, Kunst und Studium, die die Hochschule betreffen und die Stellungnahme zum jährlichen Bericht des Präsidiums. Durch Einführung des Hochschulrates wurde der Senat quasi entmachtet. Entscheidungskompetenzen, die er ursprünglich hatte, sind an den Hochschulrat gefallen und er hat mehr beratende als entscheidende Funktion.

Die Kommissionen

Zur Beratung von Präsidium und Senat wählt der Senat zwei ständige Kommissionen, die für verschiedene Aufgabenbereiche zuständig sind. Durch die themenbezogene Beratung werden die Arbeitsprozesse für den Senat und das Präsidium erleichtert. Auch in den Kommissionen sind Professor*innen, Mitarbeiter*innen und Student*innen.

Die Gleichstellungskommission

Die Aufgabe dieser Kommission und damit der Gleichstellungsbeauftragten ist die Verbesserung der Arbeits- und Entwicklungsmöglichkeiten im Rahmen der Gleichstellung von Frauen und Männern an der Fachhochschule Münster. Die Mitglieder der Gleichstellungskommission werden von den Mitgliedern der Hochschule nach Statusgruppen getrennt gewählt.

Die Beschwerdekommission

Die Beschwerdekommission besteht zur Hälfte aus studentischen Vertreter*innen und nimmt Beschwerden der Studet*innen und Angehörigen der Hochschulen entgegen, die sich explizit mit der organisatorischen Einbringung der Lehre beschäftigen. Beispiele für solche Mängel können sein:

  • Die für das Semester vorgesehenen Pflichtlehrveranstaltungen werden nicht angeboten.
  • Veranstaltungen fallen regelmäßig aus.
  • Der Laborbetrieb ist dauerhaft eingeschränkt.
  • Termine für in dem Studienabschnitt erforderliche Prüfungen werden nicht angeboten.

Das Präsidium

Es besteht aus einer Präsidentin oder einem Präsidenten. Weiter umfasst es vier Vizepräsident*innen und eine*n Kanzler*in. Die Mitglieder des Präsidiums werden vom Hochschulrat gewählt und vom Senat bestätigt.

Aufgabe des Präsidiums ist es, die Hochschule zu leiten. Das be- inhaltet unter anderem die Wirtschafts- und Personalverwaltung, die Vorbereitung der Senats-Sitzungen, Entscheidungen über die Entwicklung des Studienangebotes sowie der Forschungs- schwerpunkte und die Durchführung von Evaluationen.

Außerdem führt es die Beschlüsse von Hochschulrat und Senat aus und achtet darauf, dass die einzelnen Organe und Gremien, beziehungsweise deren Funktionsträger*innen, ihre Aufgaben wahrnehmen. Gegenüber den Fachbereichsleitungen hat es
ein bedingtes Weisungsrecht. Der*Die Präsident*in vertritt die Hochschule nach außen.

Das Präsidium ist gegenüber dem Hochschulrat und Senat auskunfts- und rechenschaftspflichtig.

Das Studierendenparlament (StuPa)

Das Studierendenparlament (kurz: StuPa) ist das höchste beschlussfassende Organ der ver- fassten Studierendenschaft. Es wird von allen Studierenden der Fachhochschule gewählt und hat 17 Sitze.

Die Sitzungen des Studierendenparlaments finden in der Regel einmal im Monat statt und sind öffentlich, so dass Interessierte die Möglichkeit haben diesen beizuwohnen.

Zu seinen Aufgaben zählen:

  • Beschlüsse über Beitragsänderungen
  • Finanzordnungsänderungen
  • Genehmigung größerer Projekte des AStA und der Fachschaftsräte
  • Wahl des AStA-Vorstandes und Bestätigung der Referent*innen.

Jedes Jahr im November findet die Neuwahl des StuPa statt. Alle Student*innen (mit Ausnahme von Gast-und Zweithörer*innen), die bis zu einem bestimmten Stichtag eingeschrieben sind, besitzen das aktive und passive Wahlrecht.
Außerdem beschließt das Studierendenparlament über größere Projekte und allgemeine Angelegenheiten der Studierendenschaft, z.B. die Durchführung einer Urabstimmung oder die Einführung des NRW-Semestertickets.
Bei Bedarf kann das Studierendenparlament auch die Ordnungen der Studierendenschaft ändern, wie zum Beispiel die Urabstimmungsordnung, die Wahlordnung oder die Beitragsordnung.

 

Wahl und Zusammensetzung

Die Wahlen finden jährlich und in der Regel an drei aufeinanderfolgenden Tagen Mitte Novem- ber statt. Alle Student*innen der Fachhochschule (außer Zweit- und Gasthörer*innen) haben das Recht, sich zur Wahl aufzustellen.
Das Wahlsystem ist eine Kombination aus Verhältniswahl und Personenwahl. Das bedeutet, die Student*innen, die sich zur Wahl stellen, schließen sich in der Regel in Listen zusammen. Solche Listen werden vom AStA hier auf der Homepage zum Download zur Verfügung gestellt und werden auch von den Fachschaftsräten verteilt. Die Listen müssen bis zu einem Stichtag ausgefüllt beim Wahlausschuss im AStA-Büro abgegeben werden. Auch Einpersonenlisten, also Einzelkandidaturen, sind möglich.
Genaue Daten werden rechtzeitig vom AStA bekannt gegeben.

Jede*r Studierende hat dann bei der Wahl eine Stimme die er*sie auf einer der Listen für eine*n Kandidaten*in abgeben kann.
Die Verteilung der 17 Sitze im StuPa erfolgt nach der Anzahl der Stimmen, die eine Liste als Ganzes erhalten hat. Das heißt, die Summe aller Stimmen der einzelnen Kandidaten*innen auf dieser Liste bestimmt die Zahl der Sitze, die diese Liste im StuPa erhält (d’Hondtschen Höchst- zahlverfahren.). Die Legislaturperiode beträgt 1 Jahr.

Der Allgemeine Studierendenausschuss (AStA)

Der AStA wird jedes Jahr vom StuPa neu gewählt. Er vertritt die Studierendenschaft, führt Beschlüsse des Studierendenparlamentes aus und ist ihm gegenüber rechenschaftspflichtig. Er erledigt die Geschäfte der laufenden Verwaltung der Studierendenschaft.

Er besteht aus dem Vorsitz, dem stellvertretenden Vorsitz, dem Finanzreferat und verschiedenen anderen Referaten, je nach Bedarf. Die Referent*innen nehmen im Rahmen der Zuständig- keit ihre Aufgaben eigenverantwortlich wahr. Mehr Infos findet ihr hier auf unserer Seite.

Der Fachbereichsrat (FBR)

Der Fachbereichsrat ist das Organ eines Fachbereiches, welches über alle internen Angelegenheiten beschließt, die nicht in die Zuständigkeit des Dekanats fallen (beispielsweise Fachbereichsordnung und andere Ordnungen). Außerdem wählt der Fachbereichsrat den*die Dekan*in und die Prodekan*innen.

Das Dekanat

Das Dekanat besteht aus einer Dekanin oder einem Dekan und einer oder mehreren Stellvertreter*innen. Die Stellvertreterinnen werden Prodekaninnen und die Stellvertreter werden Prodekane genannt. Das Dekanat leitet den Fachbereich. Der*Die Dekan*in vertritt den Fachbereich innerhalb der Hochschule. Student*innen können in Dekanaten auch als Prodekan*innen arbeiten. Aktuell ist das am Fachbereich Architektur und Design der Fall. Die Aufgaben des Dekanats sind ähnlich denen des Präsidiums, allerdings ausschließlich auf den einzelnen Fachbereich bezogen. Auch an den Fachbereichen bilden die Student*innen die größte Statusgruppe. Deshalb gibt es auch hier Selbstverwaltungsstrukturen. Innerhalb des Fachbereichs gibt es für Student*innen zwei Organe.

Die Fachschaftsvollversammlung (FSVV)

Die Gesamtheit aller Student*innen eines Fachbereichs bildet die Fachschaft. Die Fachschaftsvollversammlung wird vom Fachschaftsrat (FSR) einberufen und sollte mindestens einmal im Semester stattfinden. Der Fachschaftsrat leitet die Vollversammlung.

Eine FSVV muss einberufen werden, wenn diese von einer bestimmten Anzahl an Student*innen gefordert wird.

Der Fachschaftsrat (FSR)

Der Fachschaftsrat vertritt die Interessen der Studierendenschaft des jeweiligen Fachbereiches und verwaltet die ihm vom AStA zur Verfügung gestellten Finanzen. Er stellt die Schnittstelle zwischen den Student*innen eines Fachbereichs und dem AStA dar. Die Mitglieder des Fachschaftsrats vertreten die Interessen der Fachschaft gegenüber dem Fachbereich beziehungsweise der Hochschule und nehmen Einfluss auf Entscheidungen zur Organisation des Fachbereichs. Außerdem gibt es ein breites Spektrum an Service-Leistungen bzw. Hilfestellungen, die je nach Fachschaftsrat variieren, beispielsweise Klausurausleihen, Sprechstunden für Student*innen, Informationen über wichtige Termine, Veranstaltung von Partys und vieles mehr.

Der Fachschaftsrat wird jedes Jahr im November von allen eingeschriebenen Student*innen des jeweiligen Fachbereichs für ein Jahr gewählt. Die Anzahl der zu wählenden Mitglieder ergibt sich dabei durch die Größe der Studierendenschaft am Fachbereich.